Stella Silberstern

 

Stella Silberstern (236 n.J.) ist Adepta der Akademie Ayd’ Owl und Lehrling von Großmeister Gorix Feuerklinge.

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Erscheinung:

Stella ist ziemlich groß und kräftig gebaut. Ihre blonden, langen Locken trägt sie normalerweise offen. Sie weiß, sich zu wehren und nutzt ihre Kraft zu ihren Gunsten, nicht umsonst spielt sie auch mit Begeisterung Helmholzen.

Mit ihrer offenen Art schafft sie es, dass auch Magiern eher skeptisch eingestellte Personen sich häufig zumindest anhören, was sie zu sagen hat, sofern es sich nicht um Leute handelt, die Magier gleich auf Sicht verbrennen. Außerdem erklärt sie gerne ihr Handwerk, denen die daran interessiert sind und für Nicht-Magier auch möglichst einfach und anschaulich.

Stella ist wissbegierig und fleißig, kann sich jedoch für stumpfe, einfache Aufgaben nur wenig begeistern (auch wenn sie diese als Notwendigkeit oder ihr aufgetragene Arbeit dennoch erledigt).

Leben

Kindheit:

Geboren in der Nähe von Fanada, war Stella auch als Kind schon viel mit den Eltern auf Reisen und lernte früh die verschiedenen Gegenden und Handelsrouten in Engonien und darüber hinaus kennen. Sie hatte das, wovon viele wohl nur träumen können, eine glückliche Kindheit, eine liebende Familie und ausreichend Geld für manche Annehmlichkeiten im Leben. Ihre Eltern unterrichteten sie auch in Mathematik, Lesen, Schreiben und grundlegend im Schwertkampf und bereiteten sie auf die Übernahme des Geschäftes vor.

Jahre außerhalb Engoniens, Bürgerkrieg (252/255-262 n.J.):

Nachdem in den vergangenen Jahren die Reisen schon öfter ausgedehnt wurden, befand sich Stella während dieser in Engonien sehr ereignisreichen und verlustreichen Zeit auf Handelsreisen ausschließlich außerhalb Engoniens. Sie bereiste mit ihrer Familie vor allem nördliche Länder, da sie von dort einen Großteil der Felle beziehen, mit denen die Familie handelt. Ihr kleiner Bruder begeisterte sich deutlich mehr für das Handelsgeschäft als Stella das getan hatte, auch wenn eigentlich geplant war, dass die beiden gemeinsam das Geschäft weiter führen sollten. Stella begeisterte sich mehr für die Geschichten, die sie auf den Reise hörte, von vergessenem Wissen, Abenteurern und Magiern.

Rückkehr:

Als sie erfuhren, dass der Krieg vorbei war und ihr Heimatland nun so vieles benötigte, reiste Stella mit ihrer Familie zurück. Zurück in Engonien war sie schockiert von den Narben, die die ihr bekannten Städte und Landstriche verändert und teilweise zerstört hatten. In dieser Zeit zeigte sich nun auch Stellas Magie häufiger und sie entschied sich, dass sie mehr darüber erfahren wollte, damit umzugehen lernen wollte und sich selbst zu beweisen. Das Geschäft ihrer Familie war auch bei ihrem Bruder gut aufgehoben und so konnte sie ihre Familie guten Gewissens allein lassen, die sie in ihrem Vorhaben tatkräftig unterstützt.

In Engonien

Kaum in Engonien erfuhr sie auch gleich von einem Auftraggeber namens Roquefort, der einen wohl recht einfachen Soldauftrag in Nordcaldrien hatte – das in Empfang nehmen und die Begleitung seiner Verlobten Lorainne de la Follye zu seinem Anwesen. Sie fanden jedoch nur den aufgeriebenen Trupp wieder, Lorainne war entführt und nur Vanion war verletzt, aber noch am Leben. Bei dem Versuch, den korrumpierten Wald wieder in Ordnung zu bringen wurden sie immer wieder von Szivarskultisten angegriffen, waren mit der Hilfe eines Druiden der dort lebte aber schließlich erfolgreich. So lernte sie die Haubacher Äxte, Felix Tauler und auch Vanion Bachlauf kennen, welcher sie auf dem Fest der Grenzen auf Grund ihrer Magiebegabung zu Gorix Feuerklinge und Balerian schickte und sie sich daraufhin an der Ayd’ Owl einschrieb.

266 n.J.

Im Winter 266 n.J. nahm Stella das andere Ende eines Lebensbandes zu der Barbarin Kydora trotz der damit verbundenen Gefahren auf sich, um dieser das Leben zu retten. Unglücklicherweise zog dies auch ihre Magie in Mitleidenschaft und bis sie den neuen Umgang damit gelernt hatte, verhängte Gorix deshalb ein Zauberverbot. Außerdem stellte er beide unter Hausarrest in der Akademie, was für beide eine schwere Probe wurde.

Die Rückreise von der Taverne http://www.larp-koeln.de/engonienforum/index.php/topic,5916.0.html

Hier geht es zum Hausarrest der beiden: http://www.larp-koeln.de/engonienforum/index.php/topic,5935.0.html

Umso erleichterter war sie, als das Band von Lyra auf dem Fest der Grenzen erfolgreich gelöst wurde wodurch sie nun wieder wie zuvor reisen konnte und auch die negativen Auswirkungen auf das Wirken ihrer Magie damit wieder behoben waren.

Magiestudium:

Stella schrieb sich im Jahr 263 n.J. an der Ayd’ Owl ein. Auf ihren ihren Reisen wurde sie außerdem von Kadegar Sonnenwende unterrichtet, im Lehrauftrag der Akademie.

Stella hielt es nie allzu lange in der Akademie und konnte so schon früh viel über verschiedene Magietheorien und Wirkweisen erfahren und durch die gemeinsamen Reisen lernte sie natürlich auch von Lyra, Ardor und Kadegar vieles, das nicht dem typischen Lehrplan der Akademie entspricht. So kam es häufig dazu, dass Stella in den praktischen Themen wie Zaubersprüchen, Anwendung, Meditation und Ritualen den Schülern der Akademie voraus war, nutzte jedoch die Zeiten zwischen ihren Reisen, um die eher theoretischen Fächer aufzuholen und half gerne den Mitschülern bei praktischen Übungen. Seit dem Sommer 265 n.J. ist Stella außerdem direkter Lehrling von Gorix Feuerklinge.

Nachdem das Lebensband mit Kydora im Frühling 266 n.J. gelöst wurde und damit auch die negativen Auswirkungen, die das Band auf ihre Magie hatte, nicht mehr bestanden, ernannte Gorix sie auf der nächsten Reise zur Adepta.