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Autor Thema: Klaras Reise nach Goldbach  (Gelesen 14689 mal)

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Offline Ardor Teldan

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #15 am: 18. Sep 17, 21:37 »
Durch eine kleine Seitentür betrat Ardor den Saal und geht auf die beiden Damen zu und vernimmt noch den letzten Teil des gespräches.
Nachdem die Baronin von Goldbach aufgehört hat zu sprechen tritt er vor räuspert sich kurz: "Euer Gnaden" verbeugt sich leicht vor Klara "Meine Herrin" verbeugt sich vor der Baronin von Goldbach "Vielleicht kann ich ein wenig dazu beitragen Licht in das Dunkle zu bringen." Er richtet einen seiner Ärmel "Bei solchen Verbindungen wie Ihre Gnaden erklärte kommt es durchaus vor das Erinnerungen und Gedanken durch den lesenden aufgenommen werden die nicht für ihn bestimmt waren. Manches davon sind belanglose Dinge, manches Geheimnisse."

Offline Isabeau Lioncoeur

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #16 am: 18. Sep 17, 22:19 »
Isabeau nickte, die Worte des Magisters bestätigten Ihr Verständnis dieser Situation.
"Gibt es einen anderen Weg?"
Auf einen Wink hin wurde ein weiterer Sessel für Ardor bereitgestellt und er bekam einen Becher in die Hand gedrückt.
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Offline Ardor Teldan

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #17 am: 18. Sep 17, 23:11 »
Dankend nahm er den Becher mit Wein und setzte sich.
"In dem Falls der rekonstruktion von Erinnerungen und deren Analyse, also dem verharren in der Erinnerung um sie neu zu bewerten oder Erkenntnisse daraus zu gewinnen, nicht."
Er nippte kurz am Wein
"Dies war aber wie ich hoffe ein einmaliger Vorfall. Jedoch kann es im Kampf gegen den Feind wieder zu einer Situation kommen die ähnliche Folgen mit sich bringen.
Ihre Gnaden und meine Person haben Aufgaben in diesem Kampf übernommen die uns zu interessanten Zielen macht. Deswegen habe ich bereits Übungen und Anleitungen in meinen Schriften zusammengesucht die einen Geist gegen einflüsse festigen, sowie das geistige Konstrukt, also die Ordnung in der wir unsere Gedanken, Erinnerungen und Geheimnisse aufbewaren, weiter stärkt sodass möglichst keine freien Gedanken umherirren und aufgenommen werden sollten.
In dem eben beschriebenen Fall der Rekonstuktion einer Erinnerung musste ich jedoch in diesem Konstrukt aktiv suchen und kam so in ..... Kontakt mit sensiblen Erinnerungen."
Er blickte kurz Klara und um dann fortzufahren: "Daher riet ich Ihrer Gnaden ein Gespräch mit euch aufzusuchen da meine Loyalität beim Hause Goldbach liegt und die Kenntnis von sensiblen .... Erinnerungen eine politische Flughöhe annehmen können die mich nicht mehr frei entscheiden lässt."
« Letzte Änderung: 18. Sep 17, 23:15 von Ardor Teldan »

Offline Nicole

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #18 am: 19. Sep 17, 07:40 »
Klara nickt Ardor zu und lächelt und blickt dann zu Isabeau:
"Ich denke dies fasst die Situation am besten zusammen, euer Hochwohlgebohren."
Dann nimmt sie einen Schluck ihres Weines und beobachtet sowohl Ardor als auch Isabeau.

Offline Isabeau Lioncoeur

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #19 am: 19. Sep 17, 17:47 »
"Ich verstehe."
Sie leerte ihren Becher und rollte ihn nachdenklich in den Händen hin und her.
"Es spricht nichts gegen einen entsprechenden Vertrag, euer Gnaden. Ich vertraue Magister Ardors Weitsicht die ihm vorliegenden Erkenntnisse so zu filtern, dass keinerlei... delikate Einzelheiten geteilt werden, die euch schaden könnten. Ich verstehe aber auch sehr gut euer Verlangen dies so gut wie möglich zu reglementieren. Setzt einen Vertrag auf und legt ihn mir vor, dann sollten wir das zügig hinter uns bringen können und ihr könnt die nächsten Wochen auf Goldbach nutzen um Kraft zu sammeln."
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Offline Nicole

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #20 am: 19. Sep 17, 19:22 »
Klara nickte nun und ein ehrliches Lächeln spiegelte sich nun auf ihrem Gesicht wieder.
"Ich danke euch sehr euer Hochwohlgeboren und danke euch auch dafür hier in dem nächsten Wochen die Kraft sammeln zu dürfen die ich dringend für diese Reise brauchen werde."
Sie nahm nochmals einen Schluck Wein.
"Die nächsten Wochen werden anstrengend sein, doch wenn wir nur einen kleinen Schritt weiter kommen, so hat sich die Amstrengung bereits gelohnt."

Offline Berengar von Thurstein

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #21 am: 19. Sep 17, 20:28 »
Nachdem er eine Weile mit den Gardisten über den neuesten Tratsch gesprochen hatte, wandte der Ritter sich von der kleinen Gruppe ab, um sie ihrem wohlverdienten, adelsfreien Dienstschluss zu überlassen. Zumindest das Francois derzeit nicht auf Goldbach war, hatte er heraus bekommen. So sah er sich nun ein wenig verloren in der Halle um, denn an sich kannte er hier nicht wirklich jemanden. Wieder einmal fiel ihm auf, dass er sich außerhalb seines Lehens kaum noch mit Gesinde oder Dienstboten abgab, was ihm einen Stich versetzte. "Na, das hat ja nicht lange gedauert... Und dabei machen sie dir doch das Leben schön bequem. Keins ehr netter Dank..." Er wusste nicht einmal, ob er den Gedanken lauf ausgesprochen hatte, doch zumindest augenscheinlich hatte es wohl niemand gehört. Schließlich überwand er sich und bat eine vorbei eilende Magd, nachdem er sie freundlich begrüßt hatte, ihm doch etwas Schreibzeug zu bringen. Dann setzte er sich wieder an den Tisch, an dem er gespeist hatte, und sah dem Leuten bei ihrem Treiben zu.
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Offline Lilac

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #22 am: 19. Sep 17, 22:13 »
Auch heute saß die kleine Amelíe wieder mit ihrem Schreibzeug an einem der Tische. Gerade brachte sie - die Zungenspitze konzentriert zwischen den Lippen - ihren Namen in der korrekten Groß- und Kleinschreibung zu Papier.

Ihre Mutter hingegen stand wie üblich in der Nähe ihrer Herrin.
Fleur die Wäschemagd // Galeya KRAMBAMBULI // Luise die Hure aus Brega // Jenna die Magd von Jelena // Julienne, Falknergehilfin, ehemalige Gardistin und Botenreiterin // Beeke Fischer die ewige Doktorandin der Zoologie an der Ayd'Owl

Offline Berengar von Thurstein

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #23 am: 20. Sep 17, 19:52 »
Als er Amelie dort sitzen und fleißig üben sah, betrachtete er sie eine Weile. Als dann die Magd mit dem Schreibzeug zu ihm kam, dass er sich erbeten hatte, dankte er der Frau, erhob sich, und ging zu dem Mädchen hinüber. "Guten Abend, würdest du es mir wohl erlauben, mich zu dir zu setzen? Ich habe auch ein wenig Schreibarbeit zu tun." Mit diesen Worten legte er die Utensilien auf den Tisch, und als Amelie aufsah, lächelte er sie an, und verbeugte sich leicht.
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Offline Lilac

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #24 am: 20. Sep 17, 22:04 »
Das Mädchen schaute erst überrascht dann grinste sie ihr lückenhaftes Grinsen.
"Oh, hier ist bestimmt genug Platz für uns beide. Brauchst du... pardon... braucht Ihr noch mehr Licht?"

Sie griff zur Seite und stellte einen weiteren Kerzenleuchter dazu. Nun wurde der Bereich von insgesamt 6 Flammen beleuchtet und Amelíe zählte die Lichter begeistert nach.
"Sechs Kerzen! Genauso viele, wie ich alt bin!", bemerkte sie.
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Offline Isabeau Lioncoeur

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #25 am: 20. Sep 17, 22:41 »
Klara nickte nun und ein ehrliches Lächeln spiegelte sich nun auf ihrem Gesicht wieder.
"Ich danke euch sehr euer Hochwohlgeboren und danke euch auch dafür hier in dem nächsten Wochen die Kraft sammeln zu dürfen die ich dringend für diese Reise brauchen werde."
Sie nahm nochmals einen Schluck Wein.
"Die nächsten Wochen werden anstrengend sein, doch wenn wir nur einen kleinen Schritt weiter kommen, so hat sich die Amstrengung bereits gelohnt."

Isabeau ließ sich von ihr und Ardor auf den neuesten Stand bezüglich der Bedrohung durch den Lich und die Bemühungen gegen ihn bringen. Solche Nachrichten, so kurz nach den Nachrichten aus Taillon Orikos, waren besorgniserregend. Da Klara davon berichtete Gorix Feuerklinge gesehen zu haben, ging sie davon aus, dass auch ihre Männer bald wieder zu Hause eintreffen mussten. Schwere Zeiten...
Der Abend verging rasch und die Reisenden spürten bald die Anstrengungen derselben. Es dauerte nicht lange bevor die Damen sich zurückzogen und die Stimmung in der Halle etwas ausgelassener wurde.
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Offline Lilac

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #26 am: 21. Sep 17, 01:06 »
Bevor ihre Herrin sich zurück gezogen hatte, war Fleur zu ihrer Tochter getreten. Die Leib- und Wäschemagd der Baronin grüßte den Chevallier ehrerbietig und schickte dann ihre Tochter zu Bett.
Das kleine Mädchen packte zusammen, verabschiedete sich artig und trottete dann davon.
Spät in der Nacht erwachte Amelíe aus einem Albtraum, schälte sich aus ihrer Schlafstatt und flitzte zur Kemmenate der Baronin hinauf. Sie öffnete leise die Türe, quetschte sich durch den Spalt und schloss die Pforte sorgsam und ohne jedes Geräusch hinter sich. Dann wuselte sie auf leisen Sohlen zum Lager ihrer Mutter und kuschelte sich neben sie. Fleur wurde kaum richtig wach; sie nahm ihre Tochter in den Arm, murmelte ein paar beruhigende Koseworte und schlief rasch wieder ein. Sicher in den Armen ihrer Mamá fand auch das Kind bald in den Schlaf.
« Letzte Änderung: 21. Sep 17, 01:09 von Lilac »
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Offline Nicole

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #27 am: 21. Sep 17, 08:56 »
Klara hörte den Schilderungen zu und beantwortete auch Fragen insofern sie ihr Fachgebiet betraf.
Man merkte der jungen Frau an, wie ernst ihr die Angelegenheit geworden ist und auch hatte man das Gefühl, dass sie Sorge hatte diese Reise anzutreten.

Als die Dame des Hauses ankündigte ins Bett zu gehen entschuldigte auch Klara sich, denn auch sie war müde und erschöpft von dem vielen reisen in den letzten Wochen. Sie bat Ardor darum im laufe der nächsten Tage die Ritualplanung für das gemeinsame Ritual zu machen, damit man dies bereits vorbereiten könne.

Sie verabschiedete sich noch bei Berengar und nickte auch Lilac freundlich zu, dann verschwand sie zusammen mit ihrer Magd und ihrer Zofe in ihr Zimmer, unterschrieb noch einige Briefe und begab sich dann zu Bett.

Am nächsten morgen schlief sie fast bis in die Mittagsstunden hinein und kam daher erst zum Mittagessen herunter.
Die nächsten Tage nutzte sie für viele Spaziergänge und genoss die exquisite Küche Goldbachs. Auch freute sie sich darüber ihre Fähigkeiten in der Handarbeit hier ein wenig verbessern zu können, sie stellte sich dabei nach kurzer Zeit wesentlich geschickter an als man es erwartet hätte.
dabei sprach man viel über dies und das und man konnte merken, wie Klara immer mehr Vertrauen fasste.
Es kamen so gut wie jeden Tag Boten aus Lichttal bei ihr an und häufig unterhielt sie sich danach noch eine gewisse Zeit mit Berengar oder setzte einige Briefe auf. Obwohl sie so weit weg von ihrer Grafschaft war, traf sie jeden Tag weiterhin Entscheidungen und war bestens über das was in Quellengrund passierte informiert.
Sie zog sich häufig zurück um sich "ihren Studien" zu widmen und auch Magister Ardor suchte sie häufiger auf um mit ihm einige Theorien und Ideen zu besprechen.
Insgesamt vergingen die Tage wie im Flug und so wie sie vergingen wurden die Schatten unter Klaras Augen wieder heller. Sie war trotzdem immer noch sehr fokussiert und man merkte, dass ihre Gedanken ständig um Atos und die bevorstehende reise kreisten.

Offline Berengar von Thurstein

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #28 am: 21. Sep 17, 10:37 »
Die nächsten Tage verbrachte Berengar, damit sich auf Goldbach umzusehen. Das Chateau, das Dorf, die Ländereien außen herum, all das wirkte ihm inzwischen leidlich vertraut. Doch schien es ihm auch gleichzeitig ohne viele der bekannten Gesichter ein anderer Ort zu sein. Francois, seine treuesten Gardisten, Lorainne... Er hatte gehört, dass sie sich zu einem Ort aufgemacht hatten, an dem das Böse seine Klauen in diese Welt geschlagen hatte, und es kam ihm wieder einmal so vor, als wäre das Licht am schwinden und als würde sich die Dunkelheit ausbreiten.

Schließlich rang er sich endlich dazu durch, und verfasste ein Dokument, welches er mehrfach abschrieb, und jeweils einzeln siegelte. Drei davon gab er verschiedenen Boten mit die in Klaras Auftrag ihre antworten nach Quellengrund bringen würden, eines wollte er Klara bei Gelegenheit geben, und eines übergab er dem derzeitigen Wachhabenden der Goldbacher Garde, mit der Bitte, es der Baronin zu überreichen, sollte die Nachricht zum Chateau gelangen, dass ihr Zusammentreffen mit Atos sie alle das Leben gekostet hatte. Auf den fragenden Blick des Mannes antwortete er "Mein letzter Wille. Wir brechen von hier aus auf, und deswegen ist hier meine letzte Gelegenheit, Vorkehrungen zu treffen. Wenn ich zurück kehre, nehme ich es wieder an mich. Habt dank."
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Offline Francois

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Antw:Klaras Reise nach Goldbach
« Antwort #29 am: 21. Sep 17, 20:40 »
Wenige Wochen nach den Ereignissen bei Tailon Orikos erreichten Francois, Gregoir, Julienne und Nesrine wieder heimischen Boden. Die Chevaliere Lorainne war ebenfalls mit ihnen gereist, da sie den Weg nach Blanchefleur, ins dortige Laviniakloster antreten wollte.
Ihr Weg hatte sie von Middenfelz aus auf dem Wasserweg über die Beransader und den Alvasee bis an die Baronie Pfauengrund geführt. Das letzte Stück des Weges hatten sie an der Küste entlang über Land zurückgelegt. Sie waren alle froh, endlich wieder den Boden der Baronie unter den Füssen zu haben.
Während des Marsches hatten ihre Wunden glücklicherweise wenig Probleme gemacht, was das Ganze nur verkompliziert hätte.
Als sie die Reichsstrasse östlich der Vitesse erreichten, trennten sich ihre Wege. Die Chevaliere setzte ihren Weg fort gen Norden, während die vier Gardisten sich in westlicher Richtung bewegten, um Burg Goldbach zu erreichen.

Das Dorf und die Burg kamen an einem sonnigen Nachmittag in Sichtweite...endlich.

Der Posten auf dem Bergfried hatte sie bereits auf Entfernung gesichtet und Signal gegeben, was dazu führte, dass auf dem vorderen Hof der Burg allerlei Menschen herumstanden, als die vier durch das Tor kamen, gezeichnet von den letzten Ereignissen, abgekämpft, aber froh dort zu sein, wo sie sich nun befanden... le home
„Foi jusqu´au dernier“