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Autor Thema: Kontor im Frühjahr 269 n.J  (Gelesen 2103 mal)

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Offline Jelena

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Antw:Kontor im Frühjahr 269 n.J
« Antwort #45 am: 08. Nov 19, 18:32 »
Die Heilerin lachte kurz auf, die Heilung Simons konnte mit vielen Worten umschrieben werden, aber normal war keines, das sie benutzen würde.
"Ich führte ein Ritual durch... es ist kompliziert. Wichtig ist nur, was es bewirkt hat: Vanion, Svenja, Ysander, Gorix, Damian und drei weitere fanden Zugang zu Simons Geist und lernten dort weshalb er in ihm gefangen war. Seine Seele war in Erinnerungen gefangen. Es war eine schwierige Aufgabe, und um ein Haar wären wir auch alle dabei gestorben, aber das ganze gelang und Simon kehrte zurück: etwas ruhiger, etwas weiser. Nicht mehr das Arschloch, welches er vorher war. Im Frieden mit sich selbst."
"Schmuggeln? Ich bin reich genug um zu bestechen, ich muss nicht Schmuggeln!"

Offline Ulrich

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Antw:Kontor im Frühjahr 269 n.J
« Antwort #46 am: 10. Nov 19, 23:13 »
Er erschrak kurz und erwiederte dann sichtlich mitgenommen als Jelena fertig war " Ihr redet über so etwas immer als wäre es die normalste Sache der Weilt bei den Göttern noch eins.... in die Gedanken eines anderen einzudringen."

´Diese Wirker immer`dachte er bei sich.

Der Krieger hatte nichts mit Magie zu tun und versuchte eigentlich ihr auch aus dem Weg zu gehen aber irgendwie war ihm das bissher nicht wirklich gelungen.

Nach einem tiefen Zug frischer Luft sprach er weiter "Dann verdankt er euch sein Leben. Ich bin froh darüber das ihr in retten konntet doch verstehe ich jetzt nicht wie mir das weiterhelfen kann...."
Im Krieg werden mutige Menschen Helden.
Feiglinge kehren lebendig nach Hause zurück.
(Andrija Talic)

Offline Jelena

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Antw:Kontor im Frühjahr 269 n.J
« Antwort #47 am: Gestern um 17:58 »
Jelena zog wieder eine Augenbraue hoch und betrachtete Ulric mit einer Mischung aus Verwirrung und Genervtheit.
"Bisher habe ich dich für einen ziemlich cleveren Burschen gehalten, Ulric, wieso legst du es darauf an mich eines Besseren zu belehren?"
Sie legte das Messer beiseite und verschränkte die Arme, aber man sah für einen kurzen Augenblick das Zittern ihrer Hände.
"Nichts an diesem Ritual war normal und gar nichts daran war etwas, das ich aus Jux und Dollerei getan habe! Jedes Mal, wenn ich gezwungen bin so etwas zu tun, dann ist es, weil alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden und ich bereit war den Preis dafür zu bezahlen."
Sie sah Ulric wieder an, und für einen kurzen Teil eines Augenblicks fiel die Maske der Herrin des Kontors und darunter war Schmerz und Einsamkeit. Es könnte auch nur ein Trick des flackernden Feuers gewesen sein, denn binnen eines Wimpernschlages war da wieder Jelena: kompetent, kurzangebunden und gelassen.
"Ich erzähle dir all das hier, weil du nach Lorainne gefragt hast und den Dingen die vor Engonia mit ihr geschehen sind. Als du sie kennen gelernt hast, da war sie die Person zu der alles das sie gemacht hatte."
"Schmuggeln? Ich bin reich genug um zu bestechen, ich muss nicht Schmuggeln!"

 

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