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Autor Thema: Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)  (Gelesen 432 mal)

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Offline Akela

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OT-Info:
Diese Texte dienen nur zur Beschreibung der Situation von Samstagnacht auf dem "Schwarzen Mond 6". Wenn ihr Forenspiel betreiben wollt, dann gebt uns kurz Bescheid und wir öffnen einen extra Thread dafür.




Mit nur mühsam unterdrücktem Zähnefletschen blickte Sasha dem letzten Besucher hinterher, als dieser durch den Zelteingang in die Nacht verschwand. Die vergangene Stunde über hatten gefühlt hundert Menschen den ohnmächtigen Baron von Feuerklinge sehen wollen, einige aus Sorge, der ein oder andere vermutlich eher um unauffällig sicherzustellen, dass seine Fesseln fest saßen und er tief genug schlief. Bei dem Gedanken entfuhr Sasha nun doch ein leises Knurren.
Havald, der noch neben ihr stand, legte eine Hand auf ihre Schulter, woraufhin die Wolfselfe verstummte.
„Ich bleibe vor dem Zelt und passe auf, dass euch niemand stört.“
Dankbar nickte sie dem Bronnaq-Priester zu, sie hatte wirklich genug von Leuten, die dumme Fragen stellten.
Havald nahm die Hand erst von der Schulter der Wolfselfe, als er sich sicher war, dass sie sich unter Kontrolle hatte, dann nickte er noch einmal in die Runde und verließ das Zelt, Ysander schloss die Zelthaut sorgsam hinter ihm.

Ein leises Scharren lenkte ihre Aufmerksamkeit zurück auf die wenigen Anderen, die noch im Zelt verblieben waren. Svenja, die die ganze Zeit an Gorix Seite geblieben war und kaum mit jemandem ein Wort gewechselt hatte. Mira, die nie von ihrer Seite gewichen war und ihrer Herrin stumm Hilfe und Trost spendete. Destus, der fast genau so schweigend und unauffällig über das Leben von Svenja und Gorix wachte. Lyra und Ysander, die die unangenehme Aufgabe übernommen hatten, die meisten Besucher abzuwimmeln und jene, die man nicht abweisen konnte, so gut beschäftigt zu halten, dass sie Gorix - oder Svenja - nicht zu nahe treten konnten.
Vanion, der immer dann einsprang, wenn die Höflichkeit der beiden nicht mehr ausreichte und er mit Nachdruck für Ruhe sorgen oder sogar Besucher aus dem Zelt werfen musste.

Und Gorix. Der Baron von Feuerklinge lag weich gebettet im hinteren Teil des Zeltes und schlief. Man hätte den Anblick als friedlich und entspannt beschreiben können, wären da nicht die ordentlich festgezurrten Fesseln an Händen und Füßen gewesen.
Fesseln, die eigentlich nicht dafür da waren, um zu verhindern, dass der Magier jemanden angreifen konnte....sondern hauptsächlich um ihn vor sich selbst zu schützen.

Warum verdammt nochmal hatte er das getan und sich auf diesen Wahnsinn eingelassen? Eigentlich eine rhetorische Frage, war der Wolfselfe der Grund doch absolut klar.
Er hatte die anderen retten wollen. Er hatte die Baronie, für die er die Verantwortung übernommen hatte, retten wollen. Er wollte seine Seele opfern für seine Freunde, seine Familie, und für die, die unter seinem Schutz standen.
Er wollte die letzte Aufgabe dieser Maschine erfüllen, um jeden Preis.

Sie konnte nicht wütend sein, nicht auf ihn. Aber sie war es auf diese ganze verzwickte Situation, auf die Menschen, die sie bedrängt hatten, auf diesen ganzen verdammten Ort, in dessen unheilvoller Geschichte heute ein neues Kapitel geschrieben worden war.

Sasha konnte sogar verstehen, warum Gorix versucht hatte, sich umzubringen, als er aus der Globule zurückgekehrt war. Fast war es ihm gelungen, nur der gemeinsame Einsatz seiner Freunde hatten sein Vorhaben vereiteln können.
Mit einem Pakt mit Szivar, der seine Seele verdunkelte, hatte er nicht leben wollen. Aber ihn deswegen sterben lassen? Ohne alles versucht zu haben, ihn zu retten?
Nein..... das war weder ihr Stil noch der des Hauses Feuerklinge.

„Wir sollten anfangen.“
Die erstaunlich feste Stimme von Svenja riss Sasha aus ihren Gedanken. Sie wandte sich der Nedra-Priesterin zu, die sich neben den schlafenden Gorix gekniet und ihm eine Hand auf den Brustkorb gelegt hatte.
Die Wolfselfe atmete noch einmal tief durch und ging dann zu ihr hinüber, um sich auf der anderen Seite des Barons nieder zu lassen.
Die Baronin hatte Recht, sie mussten es hinter sich bringen und herausfinden, wie stark der Einfluss war, den Szivar auf Gorix hatte und wie groß die Folgen seiner Entscheidung werden konnten.
Sasha verschloss die Angst davor, was sie finden konnten und was das für Konsequenzen hätte, tief in ihrem Inneren und folgte der Ricke ins Gebet.
Jetzt wo die Nedra-Priesterin ein bestimmtes Ziel vor Augen hatte, fiel alle Unsicherheit und alle Verzweiflung von ihr ab. Sie folgte dem Weg, den ihre Göttin ihr wies und zog die Wolfselfe mit sich.
Und der Paladin ließ sich mitziehen.



Einige Zeit später ließ Sasha sich mit einem lauten Schnaufen nach hinten kippen und blieb für einen Augenblick einfach regungslos liegen. Sie hörte Svenjas Stimme, wie sie die Anderen mit kurzen Worten über die Erkenntnisse des gemeinsamen Gebetes unterrichtete und genoss für einen Moment das allgemeine Aufatmen und die für sie körperlich spürbare Erleichterung der kleinen Gruppe, die wie eine Welle durch das Zelt brandete.

Nichts.
Rein gar nichts.
Es existierte kein Pakt. Es existierte keine Verbindung zwischen Gorix und dem dunklen Täuscher.
Und das hatte einen überraschenden Grund.

Du, mein Freund, hast verdammt große Beschützer…

Das beharrliche Scharren von Ysanders Feder auf Papier lies die Wolfselfe aufschauen. Der Priester notierte sich hastig ein paar Dinge, wahrscheinlich damit nachher nichts im allgemeinen Gefühlschaos der Anwesenden unterging.
Dann tippte er sich nachdenklich mit dem Ende des Federkiels gegen das Kinn, während er stirnrunzend seine Notizen betrachtete.

Sasha rappelte sich auf, um ihre durch das längere Gebet steif gewordenen Glieder zu strecken. Als sie sich aufrichtete, fuhr ein scharfer Schmerz durch ihren Rücken und ließ sie kurz inne halten.
Verdammter Dämon….verdammte Unzulänglichkeit.
Sie biss die Zähne zusammen und nahm dankbar Destus Hand an, der wie selbstverständlich neben sie getreten war um ihr auf die Beine zu helfen.
Während die anderen im aufgeregten Gespräch oder in Gedanken versunken waren, hatte der Bruder der Jagd wie immer alles im Blick und bemerkte selbst die kleinsten Unregelmäßigkeiten.
Die Wolfselfe schenkte ihm ein schiefes Grinsen, dass er wortlos erwiederte.
Draußen hörte man wie Havald wiederholt und mittlerweile eindringlicher irgendwelche Besucher abwimmelte. Dem Tonfall nach keiner der näheren Bekannten des Baronspaares.
Auch wenn der Bronnaq-Priester völlig ruhig klang, so wusste Sasha, dass er allzu aufdringliche Neugierige notfalls mit Körpereinsatz davon abhalten würde, ins Zelt zu platzen.

Ysander ergriff das Wort.
“Das sind überraschend gute Neuigkeiten. Und es ist ein Glück für Gorix, dass Askar und Nedra allem Anschein nach einen gewissen Anspruch auf seine Seele haben.”

Sasha nickte schmunzelnd.
“Wenn Askar sich erstmal dazu entschlossen hat, eine Seele unter seine  Fittiche zu nehmen, dann lässt er sie nicht mehr so schnell gehen.”
Sie wusste wie das klang… aber es war nun einmal die Wahrheit. Und sie musste es auch nicht groß erklären, ihre Freunde kannten sie und ihren Hang, alle zu beschützen, ob sie wollten oder nicht.
Und irgendwo musste sie das ja her haben.
“Und ich kann mir gut vorstellen, dass Nedra ähnlich ist. Vor allem wenn es sich um einen Mann handelt, der es geschafft hat, ihren Respekt zu erlangen.”

Ysander holte eine Kladde aus seiner Tasche und öffnete sie sorgfältig.
“Er steht in der Gunst der Götter, soviel steht fest.
Nur dieser Schleier, der seinen Geist umgibt, macht mir Sorgen. Wenn Gorix in diesen Gedanken gefangen ist, dass der Pakt ein Erfolg war, dann wird er nicht aufhören, sich umbringen zu wollen.
Und ihr wisst alle, wie er ist, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat…"

Der Elja-Priester schaute in die Runde.
“Ich habe da eine Idee. Aber die wird euch wahrscheinlich nicht sonderlich gefallen.”

Sasha seufzte. Ja, der Feuermagier war einer der größten Dickköpfe, die sie kannte. Sie beobachtete, wie Ysander vorsichtig ein schlichtes Blatt Papier aus der Kladde zog. Es handelte sich scheinbar um die leere herausgerissene Seite aus einem Buch.
Aus einem ganz bestimmten Buch.




Das in der allgegenwärtigen Stille erstaunlich laute Geräusch, als besagtes Buch einige Minuten später zugeschlagen wurde, ließ die Wolfselfe zusammen zucken. Das Geräusch hatte etwas endgültiges.
Ihr Blick suchte den der Trägerin des Buches, die sie mit diesem immer unergründlichen und sanften Lächeln anschaute.
Nur Aine-Wesen konnten gleichzeitig eine so große Hilfe sein und so viel Leid verursachen.

Sasha fühlte sich nicht anders als vorher. Allerdings war das nicht verwunderlich, denn sie hatte schließlich vergessen, welche ihrer Erinnerungen sie in das Buch des Chronisten geschrieben und somit für immer verloren hatte.
Vielleicht würde sie es sie irgendwann einholen, vielleicht auch nicht. Aber das war im Augenblick auch egal, wichtig war nur, dass mit der Hilfe des Chronisten auch Gorix eine Erinnerung verloren hatte.
Und sie konnten nur beten, dass es ihm auch wirklich helfen würde.
Sasha Timberlore Schattenwolf
1. Paladin Askars

Offline Charisturcear

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Antw:Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)
« Antwort #1 am: 23. Sep 19, 22:28 »
Mit einem nur mühsam unterdrückten Seufzen schloss Ysander das Zelt, nachdem Havald es verlassen hatte. Der Priester des Bärengottes strahlte selbst jetzt noch eine Ruhe und Geduld aus, die Ysander langsam ausging. Die ganzen Besucher, die einen Blick auf Gorix hatten werfen wollen, Baron hin oder her, hatten an seinen Nerven gezehrt, und diese waren nach dem Streit mit Vanion und Arius schon angegriffen genug. Ysander war in seinem Leben selten um Argumente verlegen gewesen und hatte schon viele anstrengende und belastende Diskussionen geführt. Aber dieser Moment, als er über seinem ohnmächtigen Freund stand und darüber stritt, ob es richtig sei, ihn daran zu hindern zum Märtyrer zu werden oder nicht, als die Argumente auf ihn einprasselten die von Vernunft und Schadensbegrenzung sprachen und die er kaum widerlegen konnte... Er wusste, dass er diesen Augenblick niemals vergessen würde. Und trotzdem hatte er seinen Freund nicht sterben lassen können. Er musste um Gorix Seele kämpfen, auch wenn er wusste, dass das Risiko gewaltig war.

"Wir sollten anfangen."
Svenjas Worte lenkten Ysanders Aufmerksamkeit weg von seinen düsteren Gedanken hin zu seinem Freund, an dessen Bett sich die Nedrapriesterin gekniet hatte. Er hatte gewusst, dass früher oder später der Augenblick hatte kommen müssen, wo sie würden herausfinden müssen, wie stark der Makel war, den Szivar hatte auf Gorix Seele legen können. Wie fest der Pakt, den er geschlossen hatte, ihn band. Und es erfüllte ihn mit einer gewissen Erleichterung, dass es nicht er, sondern Svenja sein würde, die das Gebet anführte, dass ihnen einen Blick auf Gorix Seele gestatten würde.
Ein leises Klappern ertönte, als Ysander vorsichtig den Tisch am Fußende des Bettes beiseite stellte, auf dem Gorix lag. Dann kniete er sich zu den Anderen und schloss sich dem meditativen Gebet an, das die Ricke angestimmt hatte. Langsam wich die Welt um ihn in den Schatten zurück...

Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als er die Augen wieder auf schlug. Erleichterung umbrandete ihn fast hörbar, gleich einer stürmischen Welle, als Svenja den anderen erzählte, was das Gebet offenbart hatte. Das Gorix die Götter nicht verraten hatte. Oder diese ihn nicht hatte gehen lassen. Während Svenja und die anderen sprachen versuchte Ysander alles zu Pergament zu bringen, nicht nur um nichts zu vergessen, sondern auch um seine Gedanken zu ordnen. Erst während er schrieb begann ihm wage klar zu werden, was dort in dieser Globule Szivars geschehen sein musste. Gorix hatte mit dem festen Willen seine Freunde und seine Baronie zu retten versucht, dem Täuscher seine Seele angeboten. Doch scheinbar hatten Nedra und Askar dies nicht zugelassen. Hatten seiner Seele ihr Siegel aufgedrückt. Und doch war der Plan des großen Lügners vielschichtiger gewesen, als irgendjemand hätte voraussehen können. Gorix Seele hatte er nicht bekommen. Aber er hatte es Gorix glauben lassen. Und dieser Glaube war so fest, dass Ysander nicht wusste, ob sie ihn jemals wieder davon abbringen konnten. Und solange sie das nicht konnten würde sein Erwachen seinen Tod von eigener Hand bedeuten. Es sei denn... Ysander grübelte, während sich ein Gedanke zu formen begann.
“Das sind überraschend gute Neuigkeiten." sagte er schließlich. "Und es ist ein Glück für Gorix, dass Askar und Nedra allem Anschein nach einen gewissen Anspruch auf seine Seele haben.” Sasha nickte schmunzelnd. "Wenn Askar sich erstmal dazu entschlossen hat, eine Seele unter seine  Fittiche zu nehmen, dann lässt er sie nicht mehr so schnell gehen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Nedra ähnlich ist. Vor allem wenn es sich um einen Mann handelt, der es geschafft hat, ihren Respekt zu erlangen.” Ysander wusste um die Wahrheit in Sashas Worten, aber jetzt war nicht die Zeit dafür. Er holte eine Kladde aus seiner Tasche und öffnete sie sorgfältig. "Er steht in der Gunst der Götter, soviel steht fest. Nur dieser Schleier, der seinen Geist umgibt, macht mir Sorgen. Wenn Gorix in diesen Gedanken gefangen ist, dass der Pakt ein Erfolg war, dann wird er nicht aufhören, sich umbringen zu wollen. Und ihr wisst alle, wie er ist, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat…" Der Elja-Priester schaute in die Runde. "Ich habe da eine Idee. Aber die wird euch wahrscheinlich nicht sonderlich gefallen.”
Er öffnete die Kladde und zog eine herausgerissene Seite Pergament daraus hervor. Sie sah aus wie eine beliebige leere Buchseite, aber entscheidend war nicht, was sie zu sein schien, sondern aus welchem Buch sie stammte. Und wen sie herbei rufen würde, wenn sie gefüllt würde. "Solange Gorix glaubt, dass der Pakt, den er geschlossen hat, gültig ist, wird er nichts unversucht lassen um sich das Leben zu nehmen. Und das, was seinen Geist verwirrt, ist stark. Sehr stark. Ich weiß nicht, ob wir ihm mit Magie oder Götterwirken Herr werden können. Zumindest dauerhaft. Aber wenn Gorix sich nicht mehr an das Geschehene erinnern könnte, nie mehr, dann wird die Macht des Täuschers ihre Wirkung verlieren." Langsam sah er die Erkenntnis in den Augen der Anderen aufkommen, aus wessen Buch diese Seite stammte. Aus dem Buch eines Chronisten.
Es dauerte einige Augenblicke, bis alle sich weit genug beruhigt hatten, dass sie in Ruhe darüber sprechen konnten, ob sie diesen Weg einschlagen wollten. Und es verging sicherlich eine weitere Viertelstunde, bevor schließlich der erste der Anwesenden das Pergament zu sich zog und mit unsicherer Fingerführung zu schreiben begann...
Das Geräusch, mit dem der Chronist sein Buch zu schlug, hatte etwas endgültiges. Ysander blickte von dem Aine-Wesen zu seinem schlafenden Freund hinüber. Aber schließlich war es nichts anderes als das, worum sie gebeten hatten. Etwas endgültiges. Es frustrierte ihn ein wenig, dass er sich nicht erinnern konnte, was er für das Leben seines Freundes geopfert hatte. Nur dass es ihm wichtig gewesen war, bevor er es in das Buch des Chronisten geschrieben hatte. Aber er wusste, dass dieses Opfer es wert gewesen war.

Offline Svenja

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Antw:Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)
« Antwort #2 am: 24. Sep 19, 09:19 »
In Svenjas Kopf überschlugen sich die Gedanken. Sorge um ihren Gatten und Verständnis für das was er zu tun gedacht hatte, aber auch Wut und Verzweiflung. Zitternd vor Anspannung hatte sie neben Gorix Lager gewacht, hatte jeden Besucher am liebsten in wilder Jagd aus dem Zelt treiben wollen und hatte doch nur würdelos neben ihrem Gatten gehockt, den Gesprächen gelauscht und ab und an so höflich es ging genickt.
„Ich bleibe vor dem Zelt und passe auf, dass euch niemand stört.“ hörte sie Havalds Stimme und atmete erleichtert auf.
Svenja schloss die Augen und fühlte plötzlich Moos unter ihren Beinen und hatte den Geruch von Kiefernadeln und Erde in der Nase. Ihr Zittern verebbte und Ruhe überkam sie. Sie wusste, was sie zu tun hatte. Sie spannte gedanklich ihren Bogen, legte einen Pfeil auf die Sehne und verließ sich nur noch auf ihre Instinkte.
„Wir sollten anfangen.“
Ein wissender Blick zu der so vertrauten Wolfselfe, eine kurze Berührung und schon begann sie ihr Gebet. Auf der Jagd nach dem, was Szivar mit Gorix Seele  gemacht hatte.
"Nedra, Herrin des Wildes, Herrin des Waldes, Göttin der Jagd..." und schon versank sie in der Welt ihres Gebetes, auf dem Weg zu Gorix.

Als Svenja die Augen wieder aufschlug keuchte sie kurz auf. Sie ließ ihren Kopf kurz auf Gorix Brustkorb sinken, deutete einen Kuss an und schüttelte dann erstaunt den Kopf.

“Das sind überraschend gute Neuigkeiten. Und es ist ein Glück für Gorix, dass Askar und Nedra allem Anschein nach einen gewissen Anspruch auf seine Seele haben.” hörte sie Ysanders stets ruhigen und bedachten Tonfall.  Svenja nickte zustimmend und schüttelte erneut erleichtert den  Kopf.

“Wenn Askar sich erstmal dazu entschlossen hat, eine Seele unter seine  Fittiche zu nehmen, dann lässt er sie nicht mehr so schnell gehen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Nedra ähnlich ist. Vor allem wenn es sich um einen Mann handelt, der es geschafft hat, ihren Respekt zu erlangen.” Sashas Stimme klang beschwingt und sie drückte das aus, was Svenja fühlte. Svenja fasste unbewusst an  das kleine Fläschen, welches um ihren Hals hing, wie mittlerweile so vieles anderes und fühlte ein warmes geborgenes Gefühl. Ja ein Rudel.

"Wolf und Ricke gemeinsam, ja. Und ja, offenbar erhebt Nedra auch Anspruch auf ihn, wo er mich schon ehelichen durfte." Svenja begann erleichtert zu kichern und endete in einem kurzen freudigen Lachen.

Als Ysander geschäftig in seiner Tasche kramte, verebbte ihr Lachen und wich einem besorgteren Blick, denn auch sie wusste, dass es damit leider noch nicht überstanden war.
“Er steht in der Gunst der Götter, soviel steht fest.
Nur dieser Schleier, der seinen Geist umgibt, macht mir Sorgen. Wenn Gorix in diesen Gedanken gefangen ist, dass der Pakt ein Erfolg war, dann wird er nicht aufhören, sich umbringen zu wollen.
Und ihr wisst alle, wie er ist, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat…"

Der Elja-Priester schaute gespannt von jedem Anwesendem zum nächsten und verkündete dann:
“Ich habe da eine Idee. Aber die wird euch wahrscheinlich nicht sonderlich gefallen.”.
Als er die leere Seite hervorgekramt hatte, benötigte Svenja einen kurzen Augenblick, um zu verstehen, was er damit sagen wollte. Kurz verdunkelten sich ihre blauen Augen merklich, doch auch für sie schien es, nach kurzem Nachdenken, eine durchaus denkbare Lösung. Was also wollte sie opfern. Sie kaute kurz an ihrer Unterlippe, betrachte den ruhig daliegenden Bogen, dann ihre Halsketten und wusste dann sehr genau was sie opfern würde. Die Hauptsache war, dass Gorix sich nicht mehr selbst nach seinem Leben trachtete und Szivar nicht gewann. Also würde sie lieber eine größere Erinnerung opfern, als eine kleinere... sie knüpfte ihren Beutel auf, nahm einen bräunlich schimmernden Stein heraus, legte diesen zum Blatt dazu und begann als nächstes zu schreiben.

Als der Chronist sein Buch zuschlug, war der kleine Stein bereits in seiner Tasche oder irgendwo verschwunden. Die Nedrapriesterin wusste ohnehin nicht mehr von ihm und alldem, was damit zusammenhing.

Trotz dessen, dass der Chronist Svenja unheimlich war, fühlte sie sich erleichtert und hoffte inständig, dass Gorix als Gorix selbst und ohne den Wunsch sich umzubringen wieder erwachte. Sie lächelte dankbar in die Runde...

Offline Destus Jägersson

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Antw:Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)
« Antwort #3 am: 24. Sep 19, 21:08 »
Destus Gedanken rauschten nur so durch seinen Kopf, er konnte sich kaum auf das hier und jetzt fokussieren. Erst als er Havalds stimme vernahm und dieser das Zelt verließ, konnte Destus sich wieder auf das hier und jetzt besinnen... einmal Atmen... zweimal Atmen...dreimal Atmen...wie er es gelernt hatte und schon kehrte der Fokus wieder zurück. Destus realisierte erst dann wieder, dass er wie immer an Svenjas Seite saß, welche bei Gorix saß.

„Wir sollten anfangen.“

Destus erschrak fast bei diesen Worten, anscheinend hatte er sich noch nicht so sehr gesammelt wie er dachte. Lautlos verharrte Destus neben Svenja, während diese mit Sasha begann zu beten.

"Nedra, Herrin des Wildes, Herrin des Waldes, Göttin der Jagd..."

Selten konnten Worte Destus Trost und Hoffnung spenden, doch diese vermochten es immer. In Gedanken schickte er ein stilles Bittgebet an Nedra, dass diese Nedra  den richtigen Weg zu  Svenja führen möge, damit diese auch wieder den Rückweg fände.
Am Ende der Gebete der beiden, lies Sasha sich nach hinten fallen und blieb erschöpft liegen, während Svenja erklärte wie es um Gorix stand. Nach den ersten wichtigen Worten schritt Destus kurz zu Sasha rüber um ihr auf zu helfen. Er mochte den körperlichen Kontakt zur Wolfselfe außerdem schien Sie etwas erschöpfter als Svenja von diesem Gebet.

Dann holte Ysander die Seite aus seiner Kladde, Destus hatte eine böse Vorahnung. Er mochte es nicht, mit dem Chronisten zu handeln, dieses Misstrauen war völlig unbegründet aber er mochte diese Wesen einfach nicht. Nachdem Ysander die Vorahnung bestätigt hatte und allen erklärt hatte wie sein Plan war musste Destus aber zugeben, dass es der beste und logistische, er schmunzelte innerlich, der effektivste, weg von allen war. Aber was sollte der Preis sein? Gab es eine Hintertür? Dürfte man, da man ja ein Opfer bringt überhaupt den Gedanken zu lassen, ob es eine versteckte Hintertür gibt? Dann schrieb er etwas auf.

Der Chronist schlug sein Buch zu und es war wie ein Tropfen Wasser, der plötzlich die glatte Oberfläche in Unruhe versetzt. Der Gedanke war weg, aber was war dieser Gedanke nochmal? Hatte er jetzt das richtige getan und nach keiner Hintertür gesucht?

Offline Lyra

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Antw:Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)
« Antwort #4 am: 29. Sep 19, 15:09 »
Irgendjemand hatte Lyra geweckt.
Auch wenn sie früher am Abend sehr wütend gewesen war, so war sie nun dankbar dafür.
Sie war wütend, dass sich Gorix wieder einmal in solche Gefahr gebracht hatte. Aber er war auch ein Freund, den sie nicht im Stich lassen würde. Mit einem Blick auf ihren Arm musste sie zudem zugeben, dass sie vielleicht nicht anders gehandelt hätte.

So saß sie nun still bei ihren Freunden. Sie wirkte blass, ihre Augen nicht goldig warm. Überhaupt schien ihre Haut zu ergrauen.
Svenja und Sasha sprachen Gebete. Die Fee bekam es kaum mit. Immer wieder driftet sie ab. Die letzten Tage und der Blutverlust taten derzeit ihre Arbeit.

Irgendwann erhob Ysander das Wort. Er hatte einen Plan. Ein Plan der den Chronisten beinhaltete. Der Chronist an diesem Ort, etwas das Lyra schon kannte. Damals  hatte es sie selbst betroffen, allerdings hatte sie keine Erinnerung gegeben. Damals war sie geworden was sie nun war.

Sie war nun an der Reihe in das Buch zu schreiben. Sie hatte sich für eine glückliche Erinnerung entschieden.
Dann wurde das Buch geschlossen und Lyra ging wortlos wieder zu Bett.
« Letzte Änderung: 29. Sep 19, 19:44 von Lyra »
Die Geduld nicht verlieren, auch wenn es unmöglich erscheint, das ist Geduld. (japanische Weisheit)

Offline Mira

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Antw:Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)
« Antwort #5 am: 29. Sep 19, 20:53 »
Mira kauerte neben Svenja, versuchte ihrer Herrin etwas Trost und Hilfe zu spenden in dieser schwierigen Lage, verunsichert über die Geschehnisse, die da um sie herum passierten. Verzweiflung darüber was als nächstes passieren würde.
„Wir sollten anfangen.“
Svenjas Stimme ließ Mira zusammenzucken. Unruhig und von einem komischen Gefühl begleitet, beobachtete sie wie Svenja und Sasha ins Gebet versanken.
"Nedra, Herrin des Wildes, Herrin des Waldes, Göttin der Jagd..."

Nach einer schier endlos wirkenden Zeit sah Mira wie Svenjas Kopf auf den Brustkorb von Gorix sank. Sie schien aber etwas erleichtert.
Mira schaute irritiert zwischen den Anwesenden hin und her.
“Das sind überraschend gute Neuigkeiten. Und es ist ein Glück für Gorix, dass Askar und Nedra allem Anschein nach einen gewissen Anspruch auf seine Seele haben.”
Hoffnung keimte bei den Worten Ysanders in ihr auf.
“Wenn Askar sich erstmal dazu entschlossen hat, eine Seele unter seine Fittiche zu nehmen, dann lässt er sie nicht mehr so schnell gehen.”
>Gab es wirklich Hoffnung?< Mira schaute erwartungsvoll zu Sasha.
“Und ich kann mir gut vorstellen, dass Nedra ähnlich ist. Vor allem wenn es sich um einen Mann handelt, der es geschafft hat, ihren Respekt zu erlangen.”

Ysander holte eine Kladde aus seiner Tasche und öffnete sie sorgfältig.
“Er steht in der Gunst der Götter, soviel steht fest.
Nur dieser Schleier, der seinen Geist umgibt, macht mir Sorgen. Wenn Gorix in diesen Gedanken gefangen ist, dass der Pakt ein Erfolg war, dann wird er nicht aufhören, sich umbringen zu wollen.
Und ihr wisst alle, wie er ist, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat…"
Der Elja-Priester schaute in die Runde.
“Ich habe da eine Idee. Aber die wird euch wahrscheinlich nicht sonderlich gefallen.”

>Was passiert nun? Kann ich helfen? Was soll ich tun?<
Das beklemmende Gefühl, welches Mira umgab, wurde immer stärker, während Ysander schilderte, woher das Pergament kam, was er aus seiner Tasche gezogen hatte und was er damit vor hatte.
Ja, Angst kam über sie. Aber sie wollte stark sein. Sie musste stark sein - für ihren Baron und ihre Baronin und Herrin. >Reiß dich zusammen! Ich werde alles tun um zu helfen. Auch wenn ich nicht genau weiß was das bedeutet.<

Mit zittriger Hand schrieb Mira etwas auf die Seite. Als sie sie weiterreichte, hatte sie bereits vergessen, was es gewesen war. >Hoffentlich hilft es!<

Offline Vanion

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Antw:Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)
« Antwort #6 am: 29. Sep 19, 21:04 »
"Der Baron ist unpässlich."
Keine Freude lag in Vanions Stimme. Auch keine Müdigkeit. Nur kalte Höflichkeit, die denen, die keine Rücksicht auf das, was geschehen war, nehmen wollten, unmissverständlich klar machten, dass der Baron an diesem Abend nicht mehr zu sprechen sein würde.

Gerüchte machten bereits die Runde. An den Lagerfeuern tuschelten sie, über den Magier, der sich selbst hatte richten wollen. Kaum jemand verstand, was geschehen war, doch als das aufgebrachte Rudel sich gesammelt hatte, als auch der Ritter aus Voranenburg erfuhr, was geschehen war, da war es laut geworden.

Halt die Fresse! Halt endlich deine Fresse!

Es war nie vorgekommen, dass er und Sasha einander auf diese Art angeschrien hatten. Dies war kein Streit unter Freunden gewesen. Dies war der unabdingbare Wille, Gorix am Leben zu halten gewesen, der gegen die unerbittliche Treue eines Ritters zu seinem Eid gestoßen war. Mit blanker Klinge hatte Vanion über dem regungslosen Leib des Magiers gestanden, dem er stets treu gedient - und dem er Vieles zu verdanken hatte. Seine Lippen hatten gebebt, seine Hände gezittert, als ihm klar geworden war, welch schreckliche Pflicht ihm auferlegt war.

Wie hatte Gorix Feuerklinge, Baron von Feuerklinge, dessen Feuer weithin leuchten sollte als glühendes Vorbild gegen die Inquisition, als Zeichen dafür, dass Magier mehr sein konnten als eine Gefahr für die Welt, wie es die Inquisition überall predigte - wie hatte dieser Mann nur vergessen können, was sein Eid bedeutete, den er Voranenburg geschworen hatte?

Wie hatte es soweit kommen können, dass der einzige Weg, den Vanion noch gesehen hatte, bedeutete, Gorix zu einem Märtyrer werden zu lassen?

Höret die Geschichte des Magiers von Feuerklinge, der in der Stunde der höchsten Not sein Leben gab und sich selbst richtete ...

Wäre es eine Gnade Lavinias gewesen, Gorix' Treueschwur an den Täuscher so zu brechen?
Wäre es eine Sünde gegen Lavinia gewesen, ihn ohne Gnade, ohne Liebe wie ein krankes Tier zu schlachten?

Die Nacht wurde länger und länger. In dem Zelt hinter ihm brandete immer wieder Getuschel auf, dann wurde es lange still.

Dann trat Havald aus dem Zelt heraus und nickte dem Ritter knapp zu. Wenig später hörte er Sasha sprechen.

"Wir sollten anfangen."



Ein Gebet an Lavinia war das erste, was Vanion sprach, nachdem Ysander ihn über die Ergebnisse der ... Untersuchungen unterrichtet hatte. Die Erleichterung und Freude brannte wie guter Schnaps in seinem Magen und durchströmte ihn mit einer Wärme, die das schönste Feuer nicht hätte spenden können. Dann ging das Pergament herum, das aus dem Buche des Chronisten stammte. Vanion starrte darauf, als die Feder in den Händen der anderen über das Papier kratzte. Die Leere, die an die Stelle der teuren, teuren Erinnerung trat, die man dort aufschrieb, kannte er nur zu genüge.

Als die Reihe an ihn kam, tunkte er die Feder in die Tinte. Sorgfältig strich er den dicken Tropfen ab, das Licht der Kerzen flackerte und die Flammen spiegelten sich in der schwarzen Flüssigkeit, die außen am Glas herab lief. Sein Blick verlor sich in diesen Facetten, und erst ein Knuff von Sasha brachte ihn wieder zu sich. Er sah in Sashas Gesicht, dann wandte er den Kopf und musterte jeden einzelnen derer, die das Buch des Chronisten mit ihren Geschichten gesegnet hatten.

Dann schüttelte er langsam den Kopf und legte die Feder beiseite.
"Ich kann nicht", sagte er leise.

Dann erhob der Herr Ritter sich und verließ das Zelt, die erstaunten Blicke der anderen nicht achtend.


« Letzte Änderung: 29. Sep 19, 21:12 von Vanion »
"LARP ist nicht ein Hobby, es sind mindestens acht oder so. Ich betreibe etwa fünf davon." RalfHüls, LarpWiki.de

Offline Arienne

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Antw:Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)
« Antwort #7 am: 30. Sep 19, 20:15 »
Arienne hatte das Zelt verlassen, als nach der ersten Besprechung verlassen. Was danach kam ging sie nichts an.
Eine Weile hatte sie noch bei den Lordriern gesessen und ihnen schließlich eine gute Nacht gewünscht. Auf dem Weg zum Zelt nickte sie Havald und dem Chevalier zu und wünschte beiden eine gute Nacht, auch wenn es ihr angesichts der Umstände fast unpassend erschien.
Bevor sie zu Bett ging schickte Arienne noch Gebete zu den Göttern. Sie hoffte, dass dem Baron geholfen werden würden. Kaum hatte sie das letzte Gebet beendet, forderten Ereignisse der letzen Tage ihren Tribut und Arienne gähnte. Sie trank noch einen Schluck und legte sich hin. Ihr Schlaf war tief und fest, so bekam sie nicht mit wie Lyra geweckt wurde und irgendwann zurück kam.

Am nächsten morgen wachte die junge Frau mit einer Schwere im Magen auf, wie vor einer Schlacht. 'Wie wohl die Nacht war?' fragte sie sich. Arienne suchte ihre Sachen zusammen und trat wenig später hinaus in einen trüben Morgen. Sie setzte sich an den Tisch und frühstückte, trotz der Schwere hatte sie Hunger. Es dauerte eine ganze Weile bis andere Mitglieder der Hauses Feuerklinge erschienen. Ihre Mienen wirkten erleichtert. Auf vorsichtiges Nachfragen erfuhr Arienne was der enge Kreis in der Nacht herausgefunden hatte und der Knoten in ihrem Bauch löste sich.
Freiheit, ein einfaches Wort, ein großes Wort!  Frisch gewonnen scheinbar viel zu groß um sie zu füllen. Kleine Schritte nach vorne und auch mal ein, zwei Schritte zurück können da helfen.
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Offline Akela

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Antw:Szivarspakt und Götterschutz (Schwarzer Mond 6)
« Antwort #8 am: 02. Okt 19, 05:45 »
OT: Wenn noch jemand Lust hat, die Nacht zu bespielen oder gerne gewisse Infos haben möchte: hier geht's lang!

http://larpverein.de/forum/index.php?topic=6996.msg155460;topicseen#new
Sasha Timberlore Schattenwolf
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