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Autor Thema: So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.  (Gelesen 3828 mal)

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Offline Tabea

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #30 am: 15. Feb 20, 11:26 »
In Enids Gesicht spiegelte sich Verblüffung, dann Verlegenheit, welche in Lächeln mündete. "Ich habe dir deine Worte nicht übel genommen und sie haben mich nicht verletzt." Sie legte den Kopf schief. "Hm, sie kratzen glaube ich etwas an meinem Stolz. Es ist ein Wunder Punkt bei mir, aber ich fürchte es hat mehr damit zu tun wie ich über mich denke als andere." Sie wich seinem Blick aus. "Ich, äh, zweifle glaub ich manchmal daran ob ich überhaupt mit euch allen mithalten kann. Ein Waibel, ein Ritter, ein angehender Ritter und ehemalige Großaxt... Eine Ritterin...Bran der Apfelschreck... Ihr habt euch alle in wesentlich mehr Kämpfen behauptet als ich." Sie  hob den Kopf und lächelte schief. "Nun ja, ihr werdet euch wohl irgend etwas dabei gedacht haben, als ihr mich gefragt habt, von daher kann es wohl so schlimm nicht sein. Genug gejammert!"

Offline Berengar von Thurstein

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #31 am: 15. Feb 20, 12:01 »
Nachdem er sich nun allein wiedergefunden hatte, ließ der Ritter noch einne letzten Blick über die gegen schweifen, dann ging er auf sein Zimmer, legte einen teil seiner Kleidung ab und sein Ringpanzerhemd an. Darüber warf er seinen alten Mantel in den Wappenfarben, die Botentasche und die Gugel, und gürtete zum Schluss sein Wehrgehänge und den Rittergürtel. Die Ringpanzerkapuze und den Eisenhut sowie die Plattenhandschuhe nahm er ebenso mit sich wie das Schwert und seine Satteltaschen.

Damit begab er sich zu den Pferden und sattelte Bandobras auf. Das Schwert schob er in die Scheide am Sattel und seine restliche Habe schnallte er hinter den Sattel. Dann kam er reisefertig zur Straße und legte den Rest seiner Rüstung an.
"Der Krieg hinterlässt uns um so Vieles ärmer, als er uns vorgefunden hatte."

"Jemand, der behauptet, er kenne keine Furcht, ist entweder ein Narr, oder ein Lügner."

Offline Francois

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #32 am: 15. Feb 20, 19:19 »
„Es beruhigt mich, dass du mir die Worte nicht übel nimmst. Aber es gehörte einfach angesprochen. Dass du dich selbst nicht so wichtig siehst ehrt dich, aber du bist wichtig. Und deine Aufzählung hat einen Fehler. Sie müsste lauten:  ein Mensch, ein Mensch, ein Mensch ... du weisst wie es weitergeht...und es tut nichts zur Sache, wie viele Kämpfe man bestritten hat, oder auf welcher Stufe man steht. Was hier zählt“ -Francois tippte auf das Zinnabzeichen an seiner Gugel-  „ist wer man ist und was man tut. Nicht mehr und nicht weniger. Und was das angeht, bist du besser als viele andere...“
„Foi jusqu´au dernier“

Offline Tabea

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #33 am: 16. Feb 20, 00:45 »
Enid schaute den Waibel nachdenklich an und lächelte ihm dann zu. "Wir sollten bald aufbrechen " meinte sie leise und machte sich auf in Richtung Eingangstür.

Offline Ulrich

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #34 am: 16. Feb 20, 08:37 »
Inzwischen war er wieder nach unten vor die Hütte getreten und hatte seine Tasche abgestellt. Die Satteltaschen hingegen nahm er gleich mit zum Stall und befestigte sie am Braunen. Kurz darauf erschien er mit dem Tier am Zaumzeug wieder vor dem Eingang des Hauses und kontrollierte im Licht des Tages die Fesseln und Hufe des Tieres und tätschelte ihm danach über den Hals.
Es war ein recht kühler morgen und er war froh das bald der Frühling Einzug ins Land halten würde.
Im Krieg werden mutige Menschen Helden.
Feiglinge kehren lebendig nach Hause zurück.
(Andrija Talic)

Offline Francois

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #35 am: 16. Feb 20, 08:37 »
„Oui, du hast Recht.“
Mehr konnte...nein... mehr wollte Francois gerade nicht sagen. Irgendetwas lastete sehr schwer auf Enid, worüber sie nicht reden wollte oder konnte. Aber das war in Ordnung. Wer hatte keine Geister, die ihn verfolgten?!

„Ich sehe nach Traveller und komme dann nach.“

Damit verschwand er hinter der Hütte.
„Foi jusqu´au dernier“

Offline Francois

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #36 am: 17. Feb 20, 08:04 »
... und erschien kurze Zeit später wieder, schnallte seine Sachen auf den Sattel und band das Pferd an.

„Alors... dann warten wir mal auf die Anderen...“
„Foi jusqu´au dernier“

Offline Bran

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #37 am: 17. Feb 20, 10:55 »
Nachdem Bran in der Hütte seine eh nicht sehr große Reisehabe in den Rucksack geworfen hatte ging er wieder nach draußen und auch zu den Pferden. Er hatte sich für den Weg eines aus der Landswacht in Brega geliehen und es hatte ihn gut getragen. Von der Tafel drinnen hatte er sich noch schnell einen Kanten Brot, sowie einige Winteräpfel mitgenommen. Während er einen der kleinen, leicht sauren Äpfel aß, gab er dem Fuchs zwei, welche das Pferd schmatzend zerkaute.
Den Rucksack verschnürte Bran hinterm Sattel und damit war auch er bereit aufzubrechen.
Double Tap!!!

Offline Tabea

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #38 am: 17. Feb 20, 17:37 »
Enid trat mit ihrem Gepäck und einem Stück Käse in der Hand zu den Wartenden hinaus. Sie betrachtete skeptisch die Pferde. "Hm, da sind wohl alle zu Pferde unterwegs, hm? Was soll's dann werde ich wohl nebenher rennen. Schauen wir Mal wie lange ich das Tempo halten kann." Sie grinste schief in die Runde.

Offline Berengar von Thurstein

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #39 am: 17. Feb 20, 18:27 »
"Bandobras trägt auch uns beide. Sofern du deine Stiefel ein wenig schonen möchtest." Der Ritter strich dem Schlachtross über die Flanke und kontrollierte noch einmal das Gurtzeug am Sattel. Der Hengst hatte sich längst an die anderen Tiere gewöhnt, als er mit ihnen zusammen die letzten Tage verbracht hatte. Die Gegenwart der anderen Personen ließ ihn unbeeindruckt, zumal er ja Berengars Geruch nahe bei hatte, und sein Reiter nicht im geringsten beunruhigt war.
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Offline Tabea

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #40 am: 17. Feb 20, 22:49 »
"Sofern Du sicher bist dass er das aushält würde ich das Angebot annehmen" antwortete Enid und hielt dem gewaltigen Schlachtross vorsichtig ihre Hand zum Beschnuppern hin.

Offline Bran

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #41 am: 18. Feb 20, 00:41 »
Brn lächelte. "Ich war früher auch fast nur zu Fuß unterwegs. Aber wenn sich fast alle, mit denen man unterwegs ist irgendwann Pferde zulegen, kommt man nicht umhin gleichzuziehen."
Er sah in die Runde.
"Reiten wir alle in die gleiche Richtung? Habt ihr gestern wieder ohne mich die Köpfe zusammengesteckt und ein neues Ziel vereinbart?"
Er war sich tatsächlich nicht mehr ganz sicher, was sie gestern ausgemacht hatten. Da war irgendetwas mit Händlern und in kleinen Gruppen durchs Land ziehen... Informationen sammeln. Der Rest der Erinnerung verschwand in einem angenehm scharf riechendem Schleier, welcher auch mit einem Stich Branwins Kater wieder in den Vordergrund rückte.
Double Tap!!!

Offline Francois

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #42 am: 18. Feb 20, 09:21 »
„Ich wäre auch mit dir gelaufen, Enid, mir ist der Fussmarsch lieber . Aber wir wollen ja Dinge tun... und Bran, wir wollen nach La Follye, du erinnerst dich?! Wir haben nicht ohne dich Pläne geändert... und schon garnicht WIEDER...“

Dem letzten Satz konnte man eine leichte Unmut entnehmen.
„Foi jusqu´au dernier“

Offline Berengar von Thurstein

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #43 am: 18. Feb 20, 12:27 »
"So mein Junge," sagte der Ritter mit ruhigem Ton zu seinem Schlachtross, "Das ist Enid. Ich mag Enid, also hoffe ich, ihr zwei kommt gut mit einander aus." Er strich dem Großen über den Hals und der Hengst schnupperte nun um Enids Witterung aufzunehmen. Er blähte die Nüstern und schnaubte dann zufrieden. Dann bekam sie einen sachten Schubser, gefolgt von einem erneuten Schnauben, das ihr die Haare in Unordnung brachte. "Na siehst du, ich sag doch sie ist nett."
"Der Krieg hinterlässt uns um so Vieles ärmer, als er uns vorgefunden hatte."

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Offline Tabea

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Antw:So ziehen sie hin nach Caldrien. Zum Grabe hin.
« Antwort #44 am: 18. Feb 20, 16:07 »
Enid musste lachen, als sie Stubser und Schnauber abbekam. Sie streichelte Bandrobas über den Hals. "Na du Guter, ich hab hier noch was für dich" sie wühlte in ihrer Tasche. "Einen Bestechungsapfel. Lass ihn dir schmecken!"
Sie warf Francois einen dankbaren Blick zu als dieser meinte, er wäre auch mit ihr zu Fuß gelaufen. Dann schaute sie leicht alarmiert zu Bran, wie er wohl auf den Unmut in der Stimme des Waibels reagieren würde.