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Autor Thema: Nach dem Melekahrt.  (Gelesen 1036 mal)

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Offline Einarr Jarrolson

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #45 am: 19. Mär 20, 20:47 »
Einarr überlegte einen Moment, tatsächlich war es die erste Blume die er einer Frau schenkte, aber würde er das erzählen würde es ihm niemand glauben.

Schmunzelnd "Natürlich aus rein professionellen Gründen"

"Ihr macht eure Aufgabe sehr gut, bleibt so wie Ihr seid"

Er verneigte sich ein wenig griff Ihre Hand und deutete einen Kuss an

"Ich hoffe das wir uns wiedersehen, aber leider muss mein Trupp weiterziehen"

Offline Keks

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #46 am: 19. Mär 20, 20:55 »
Es gehörte sich so, also schlug Keks vermeintlich schüchtern die Augen nieder.
"Habt Dank. Ich wünsche euch eine gute Reise! Kommt gut und sicher heim.
Ach...und wenn ich mal in der Nähe bin, komme ich euch besuchen!"

Damit wandte sie sich ab, ging hinein, um Eimer und Schrubber zu holen und begann damit, das Blut von den Stufen zu wischen.
Jetzt hatte sie es doch erwischt...sie fand ihn nett, wegen einer Blume.
"Ach herrje...jetzt werde ich doch noch zum Mädchen." Sie schüttelte den Kopf und verdrehte die Augen.
Es lagen wichtigere Aufgaben vor ihr.
Kekse und Frieden

Offline Einarr Jarrolson

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #47 am: 19. Mär 20, 20:59 »
Einarr Nickte ihr zu

"Sehr gerne "

Dann drehte er sich seinem Truppführer zu der ihm ebenfalls verständnisvoll zunickte, dann zogen sie los.

Offline Vanion

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #48 am: 19. Mär 20, 21:39 »
Held... Das Wort ging Vanion nicht aus dem Kopf. Das hatte er immer werden wollen! Und nun war da jemand, der ihn auch noch einen Held nannte. Plötzlich gab es Lieder über ihn. Genau dafür war der dumme Junge damals vom Hof weggerannt. Nur - so heldenhaft kam er sich nicht vor.

Er erinnerte sich:
Der Hang war rutschig, steil - und er musste jedes Geräusch vermeiden! Unter ihm auf dem Weg lagen zwei Gestalten, blutverschmiert, bewusstlos, und eine weinende Frau kniete über ihnen. Die Dämmerungsalben dort lieferten sich ein Wortgefecht mit Vanions Kampfgefährten, während er den Hang herunterkam. Endlich - endlich auf dem Weg angekommen - nur noch ein paar Schritte und dann ein harter Schlag! Geschafft!

Er hatte die Alben erbarmungslos von hinten niedergemacht. Das waren schließlich keine Kreaturen mit Ehre im Leib, die man achten musste. Oder?


Da kam die zweite Erinnerung hoch.
"Da hinten liegt einer von euch. Er verblutet. Hilf ihm", hatte der Alb gesagt - und war beiseite getreten. Sie waren zerschlagen worden, dort im Wald, keinen Ausweg schien es gegeben zu haben. Und Vanion, der müde und verletzt das Schwert zum letzten Mal heben wollte, schlich wie ein geprügelter Hund an dem Alb vorbei, packte sich, und drückte unbeholfen mit der Hand gegen die blutenden Wunden, bis seine Hand von einem Heiler weggeschoben wurde. Ehrlose Feinde waren das gewiss nicht.

Kein Wunder, dass es ihm unangenehm war, so gelobt zu werden, wusste er doch, dass er sich nicht gerade ritterlich verhalten hatte. Er würde einen Weg finden müssen, diesen Flecken von seiner Ehre entfernen zu können, und obwohl er wusste, dass seine Freunde ihm keinen Vorwurf daraus machen würden, dass er gehandelt hatte, wie er's getan hatte, wusste er doch um mindestens eine Person, die das tun würde. Er würde es Iriann sagen und einen Weg finden, diese Scharte auszuwetzen. Und vielleicht wusste seine Frau Minne, die er mit diesem Handeln ja beschämt hatte, einen Weg.

Da hört‘ ich plötzlich laut Geschrei,
und die Alben fielen,
der Vanion von dem Hang herab,
kam er wie ein Held gestiegen,
der Vanion von dem Hang herab,
kam er wie ein Held gestiegen.


"Ein Held", murmelte er. "Ja, ganz bestimmt."
"LARP ist nicht ein Hobby, es sind mindestens acht oder so. Ich betreibe etwa fünf davon." RalfHüls, LarpWiki.de

Offline Keks

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #49 am: 19. Mär 20, 21:51 »
Während Keks versuchte, die Spuren des gestrigen Tages zu beseitigen, kamen Erinnerungen in ihr hoch.
 War es wirklich erst drei Tage her, dass sie vom Hafen aufgebrochen waren, um diesem Baron Norwin zu helfen? Es war so viel geschehen, Keks konnte es gar nicht richtig sortieren. Die letzte Nacht war kurz gewesen und der Morgen angefüllt von vielen Tätigkeiten, die verhindern sollten, dass sie anfing, nachzudenken.
Gerade noch hatte sie Vanions Wunden nachversorgt und sich sehr intensiv mit ihm unterhalten. Vielleicht sogar zu intensiv. Vieles hatte sie von sich preisgegeben. Aber immerhin lebte er, hatte sich seiner engen Freundin wieder angenähert und würde hoffentlich seine Liebe mit dem Band der Ehe festigen. Auch wenn das Konzept der Ehe für sie selber nicht in Frage kam, so gönnte sie es ihm von Herzen. Sie hatte ihn gern und sie glaubte, dass sie verstand, warum er so dachte und handelte, wie er es tat. Es gab viele verschiedenen Vorstellungen von Ehre und in ihren Augen war er ehrenvoll. Auf eine ganz andere Weise als Berengar. Denn Berengar war gütig aus sich heraus und nicht wegen des Rittertums. Hoffentlich erkannte Larodar die Ehrenhaftigkeit von Vanion auch. Denn er rettete ihm immerhin das Leben für Keks und das sollte in seinen Augen eine sinnvolle Tat gewesen sein.

Larodar…er war tatsächlich gestern am Feuer aufgetaucht, um nach ihr zu sehen. Und er half Vanion, ganz gewiss nicht, um diesen zu retten, sondern um Keks vor der Verzweiflung des Scheiterns zu bewahren. Da soll noch einmal einer sagen, er hätte keine Gefühle. So sehr er sie auch aufregte, Larodar war gut. Grundsätzlich gut. Vanion musste auch das irgendwann erkennen. Er nannte ihn gestern am Feuer „eitler Fatzke“. Sicherlich zurecht. Aber war Larodar das wirklich? Seine Sichtweise auf Welt und Beziehungen zwischen Wesen aller Arten war anders als die der Menschen. Dafür konnte man ihn eigentlich nicht verantwortlich machen. Sie seufzte…wie sollte sie das denn wieder gut machen? Erst mal würde sie Larodar wohl einen Brief schreiben…ehrliche Gedanken schätzte er. Und sie würde etwas schreiben müssen, wie „durch euch konnte ich meine Aufgabe erfüllen und habe nicht versagt…“ oder „wie kann ich es euch vergelten, dass ihr mir geholfen habt, meine Aufgabe zu erfüllen?“ Eigentlich müsste sie ihm auch das Angebot machen, für eine Weile nach Kasador zu kommen und die dortigen Heiler zu unterstützen. Immerhin würde sie Nora dann wiedersehen. Und Sasarai. Sie schmunzelte kurz, natürlich meinte sie die Dame Leonora. Nora so edel zu sehen, war schon komisch.

Und dann war da noch die Erinnerung an die Dämmerungsalben. Sie hatte wirklich nicht über ihr eigenes Leben nachgedacht, sie hatte nur die beiden Verletzten da liegen sehen. Und Angst um deren Leben gehabt. Erst später hatte die Angst die umhüllt und bis gerade nicht losgelassen. Auch wenn sie es die anderen glauben machen ließ.
Es wurde höchste Zeit, Eljas und Maeve zu finden.

Sie stand auf, streckte sich und blickte zurück zu ihren Gefährten.
« Letzte Änderung: 19. Mär 20, 22:18 von Keks »
Kekse und Frieden

Offline Keks

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #50 am: 21. Mär 20, 09:26 »
Nachdem Keks das Blut von den Stufen geschrubbt hatte, wollte sie noch zur Feuerstelle hinüber gehen. Irgendjemand hatte den Holzstapel umgekippt…Gott sei Dank hatte es in der Nach nicht geregnet.
Ihre Gefährten im Hof mussten auch wer weiß was von ihr denken. Eben noch hatte sie versucht, ein Lied über Vanion zu dichten und Geschichten zu erzählen, nun war sie erfüllt von Tatendrang. Sorgfältig schichtete sie das Holz wieder übereinander und kehrte die Asche in den Eimer hinein. Der Duft von Holz und kaltem Rauch tat ihr gut, sie fühlte sich gerade wieder wie das kleine Mädchen, welches mit Alinja am Lagerfeuer gesessen hatte. Fröhlichkeit stahl sich in ihr Herz.
Und diese wollte sie mit niemand anderem teilen, als mit Maeve. Schnell rannte sie über den Hof, um ihre Freundin zu finden und sie fest in die Arme zu nehmen. Nachdem sie Maeve und schließlich auch Eljas gefunden hatte, beschlossen sie, zügig zur Insel der Stürme aufzubrechen.
Keks holte ihre Sachen aus dem Zimmer und legte sie im Hof ab.
Dann ging sie, um sich von ihren Reisegefährten, die immer noch im Hof zusammen lagen, zu verabschieden.

Sie kniete sich neben Falk, strich ihm über den Kopf und sagte: „Hey Falk, kommst du mit auf die Insel? Maeve, Eljas und ich brechen gleich auf. Es sind diverse Dinge zu tun. Ist Larodar eigentlich schon auf? Vielleicht bin ich demnächst auch in Kasador. Ihn müsste ich auch noch finden, um mich zu verabschieden.
Hm…also wenn du mitkommst, dann pack schnell. Sonst sehen wir uns in ein paar Tagen dort. Wenn du da bist, dann…dann komm doch in meine Blockhütte oben auf der Klippe oberhalb des Sterns.“ Diese Einladung auszusprechen, fiel ihr nicht leicht. War sie doch selber länger nicht mehr dort gewesen. Und eigentlich lud sie nur ihre Familie dorthin ein.
 
„Anders, mein Herz, ich wünsche dir gute Besserung! Wenn wir uns das nächste Mal sehen, möchte ich dir gerne etwas schenken. Also vergiss mich nicht.“ Vorsichtig streckte sie ihre Hand aus, sie wollte Anders nicht mit einer Umarmung unnötige Schmerzen zufügen.

„Lyra, der kurze Moment mit dir am Feuer gestern war wunderschön. Darf ich dich in den Arm nehmen?“ Und sie umarmte Lyra.  „Wir sehen uns gewiss bald wieder.“
„Sascha, Isdranaan, gebt gut auf euch Acht! Und noch etwas: Ich bin ganz und gar nicht gruselig. Ich will nur nicht, dass ihr euch immer darauf einstellen könnt, was ich tue. Dann wird es manchmal umso schlimmer. Seht zu, dass ihr nicht kaputt geht.“ Sie lachte, als sie an den gestrigen Tag dachte, wo sie Sascha versorgen durfte. „Danke für dein Vertrauen.“

Zum Schluss wandte sie sich an Vanion: „Es hat mich gefreut, dich kennen zu lernen…also, komm du gut heim und achte auf dich. Gönn dir die Ruhe, damit du heilst. Mach was aus diesem neuen Anfang, der dir gestern geschenkt wurde.
Achja...da du ja ein Ritter bist, umarme ich dich jetzt nicht. Das macht man doch nicht, oder? Vanion, dankeschön für gestern!“ Sie lächelte ihn an. Dann verneigte sie sich leicht, schaute ihm ein letztes Mal in die Augen, drehte sich um und hüpfte zu Maeve, die in der Sonne saß.
Jetzt konnte sie tatsächlich auf die Insel weiterreisen.
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Offline Vanion

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #51 am: 21. Mär 20, 11:55 »
"Lavinia halte die Hand über dich und die deinen, Keks."

Vanion lächelte, als die junge Frau davon schritt, dann sah er in Richtung der anderen. Bald war es Zeit, aufzubrechen. Er freute sich darauf, nach Engonien zurückzukehren, und er musste dem Grafen von Voranenburg Bericht erstatten. Doch heute würde Vanion ruhen und genesen. Das Schiff würde schon nicht ohne ihn lossegeln.
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Online Anders

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #52 am: 22. Mär 20, 19:17 »
Die Kenderin sah zu Keks auf und lächelte sie an. "Wenn das so ist werde ich auch eines für dich haben. Gute Reise Keks. Pass auf dich auf."
Sie erhob sich und verzog  nochmals kurz das Gesicht. "Ich sollte auch mein Bündel zusammen packen. Ich glaube keiner will lange hier bleiben. Eigentlich Schade. Der Wald ist sehr schön."
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Offline Falk Jares

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #53 am: 23. Mär 20, 10:02 »
"Ich wäre beleidigt, wenn ihr ohne mich reisen würdet, wer sol denn auf euch aufpassen? Ich bin gleich zurück, das meiste ist schon gepackt ich muss die Sachen nur noch holen," sagte er und stand auf und ging direkt in die Burg aus welcher er kurze Zeit später mit seiner Kiepe auf dem Rücken und dem Hammer auf der Schulter wieder kam.
Danach verabschiedete auch er sich von den Freunden um dann zusammen mit Keks, Maeve und Elias das Tor zu verlassen. Er war sehr aufgeregt, er war jetzt lange nicht auf der Insel gewesen. Es wurde Zeit...vor allem bei dem was anstand.....
"Immer diese Kreiszieher...."

Offline Vanion

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #54 am: 25. Mär 20, 13:48 »
Die Kenderin sah zu Keks auf und lächelte sie an. "Wenn das so ist werde ich auch eines für dich haben. Gute Reise Keks. Pass auf dich auf."
Sie erhob sich und verzog  nochmals kurz das Gesicht. "Ich sollte auch mein Bündel zusammen packen. Ich glaube keiner will lange hier bleiben. Eigentlich Schade. Der Wald ist sehr schön."
"Warte noch ein wenig. Jetzt, wo es sicher ist, möchte ich mir den Wald einmal in Ruhe anschauen."

Vanion stand auf und winkte Anders, ihm zu folgen.
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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #55 am: 25. Mär 20, 18:33 »
"Hu? Aber nicht zu schnell. He warte."
Anders stöhnte leise als sie auf die Füße kam und biss die Zähne zusammen. Atmen stach wie Nadeln.
Dann stand sie auf und beeilt sich Vanion zu folgen.
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Offline Vanion

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #56 am: 25. Mär 20, 20:55 »
Vanion hörte das Stöhnen und er verzog unweigerlich das Gesicht. Er hatte selbst Schmerzen, also schritt er langsam aus, aber vor allem wurmte es ihn, dass er sie nicht hatte schützen können. Gemeinsam traten sie durch das Burgtor. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten, aber die Spuren der Kämpfe vor dem Tor waren noch lange nicht verschwunden. Sie schwiegen eine Weile, während sie nebeneinander herschritten, dann wandte sich Vanion unbeholfen Anders zu.

"Gestern Abend, als wir gemeinsam gesungen haben - das war schön. Das - war wie früher."
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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #57 am: 25. Mär 20, 21:05 »
"Ja das war es. Wie gut das wir das Lied genommen haben und nicht eines der ruchloseren Lieder." Anders wanderte bedächtig neben ihm her und schloss immer wieder die Augen um die Sonne auf ihrem Gesicht zu genießen. Wenn es anders gekommen wäre hätte sie sie wohl nie wieder gesehen." Dieser Wald ist so schön."
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Offline Vanion

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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #58 am: 26. Mär 20, 10:40 »
"Das ist er wirklich."

Gutgelaunt fing Vanion an, zu pfeifen, während sie ihre langsamen Schritte unter den Bäumen machten. Manche Knospen regten sich schon, es mischte sich etwas Grün in das Braun und entlang des Weges streckten die ersten Frühlingsblumen ihre Köpfe aus der Erde, als scherten sie sich keinen Deut um mächtige Burgen, große Fürsten, die Schwarze Gilde, die Dämmerung und überhaupt alles. Er hatte gar nicht soviel zu sagen und wollte Anders nicht mit irgendwelchen schweren Themen beschäftigen. Ihm ging es darum, ihrer Freundschaft, die in den letzten Monaten arg strapaziert worden war, Platz einzuräumen. Also berichtete er ihr, dass er mit Achatania seine Familie in Tangara besuchen würde, erzählte von den Mauern und Türmen der Voranenburg, erwähnte, dass sein Heimweg ihn wohl durch Amonlonde bringen würde (denn er wollte die Schifffahrt so kurz wie möglich halten, auch wenn das einen längeren Landweg bedeuten würde), und vermied die Themen, die mit Stand und Streit zu tun hatten.

Nur eines konnte er sich nicht verkneifen. Hin und wieder erzählte er von Iriann, und jedes Mal, wenn er von ihr sprach, hellte sich sein Gesicht auf.
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Antw:Nach dem Melekahrt.
« Antwort #59 am: 26. Mär 20, 19:51 »
Anders hörte sich seine Geschichten an, seine Pläne und andere Sachen die er vor hatte.
Im Gegenzug erzählte sie, dass sie zum Winteranfang von Enid besucht worden war. Das sie einige Zeit in Lichttal gewesen war um Berengar zu besuchen und sich ansonsten um den Wald gekümmert hatte.
Sie war nicht wirklich ausschmückend mit ihrem Worten, denn viel hatte sie wirklich nicht erlebt. Dafür hatte sie einiges umgetrieben, aber sie merkte welche Themen Vanion umging und vermied sie ihrerseits.

Sie beglückwünschte ihn zu Iriann und freute sich, dass es ihm damit richtig gut zu gehen schien. Sie würde jetzt wieder nach Engonien reisen, zurück nach Caldrien. Vielleicht einen Zwischenstopp in Fanada einlegen.
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