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Autor Thema: Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.  (Gelesen 1372 mal)

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Online Akela

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Antw:Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.
« Antwort #30 am: 28. Mär 20, 17:03 »
In der Küche angekommen ließ Sasha es sich nicht nehmen, Anica über die Schulter zu schauen und genüsslich an dem Hühnchen zu schnüffeln, bis die junge Frau sie lachend und mit einem Kochlöffel wedelnd wegscheuchte.
Da die Wolfselfe klug genug war, sie nicht mehr als nötig zu ärgern, setzte sie sich gegenüber von Anders an den Tisch und wartete brav wie die anderen auch.
Als alle Portionen verteilt waren und Anders nach dem Stillen des ersten Hungers begann zu erzählen, lauschte die Wolfselfe ihren Ausführungen bis sie dann den Faden aufnahm.
“Ohja stimmt, und diese Maschine stand in einem Raum im untersten Stockwerk der Burg, zwei Stockwerke direkt unter unserem Zimmer. Wenn die also in die Luft geflogen wäre, hätten die Bewohner des Zimmers unter uns es gar nicht erst gemerkt und wir hätten wohl noch ein “oh…war schön mit euch” rausbekommen.”
Um ihrer Erzählung zu unterstreichen, wedelte sie mit ihrem Löffel in der Luft herum. Ihr heiterer Tonfall zeigte, dass sie sich über diesen Umstand wohl länger unterhalten hatten.
Dann legte sie den Löffel zur Seite und dachte kurz nach.
“Und da die Maschine langsam aber sicher den Geist aufgab, ging es den Bewohnern der Burg, also uns, zunehmend schlechter. Die Lösung des Problems waren speziell auf die Maschine abgestimmte und aufgeladene Amulette in einer bestimmten Farbe, die wir tragen mussten um die Wirkung aufzuheben.
Das Problem dabei war, dass die Maschine wohl in verschiedene Phasen wechselte, die Amulette mussten also regelmäßig gegen neue in einer anderen Farbe ausgetauscht werden…und das ging nur im Wald weit außerhalb der Burg, wo die Magier der Burg sie reinigten und verteilten.”

Sasha nahm einen tiefen Zug aus ihrem Becher uns stellte ihn mit Schwung wieder ab.
“Und ja…natürlich war es nicht möglich, mit einer so großen und gemischten Gruppe wie der dortigen einen vernünftigen Plan aufzustellen, wie man sich im Wald bewegen konnte und ja, natürlich hatten die Dämmerungsalben das geahnt und räumten immer wieder ziemlich unter uns auf.”
Sasha Timberlore Schattenwolf
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Offline Anders

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Antw:Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.
« Antwort #31 am: 28. Mär 20, 17:11 »
"Das hat alle mächtig beschäftigt. Und alles war es auch nicht. Wir mussten verschiedene Scheine oder Kraftpunkten IM Wald finden, die der sehr, sehr, sehr arrogante Erschaffen der Maschine mit der Maschine verbunden hat. Er hat dazu irgendwelche Kristalle von da weg genommen und gegen Konstrukte getauscht. Und wir mussten die zurück tauschen. Allerdings durfte die Maschiene nicht zu lange ohne Verbindung zu den Orten sein, deshalb musste man sich sehr beeilen. Es gab als immer einen Läufer und der wurde von anderen beschützt. Und dann gab es noch den Hauptkristall. Der war mit zwei Schlössern gesichert für die wir die Schlüssel brauchten. Den einen haben wir einer Alchemistin weggetauscht und den anderen konnte ich im Kaminzimmer finden. Und ein Zahnrad auch. Das war wichtig um die Maschiene wirklich abzustellen."
Anders runzelte die Stirn während sie versuchte die Ereignisse zu rekapitulieren." Kadegar hat den Überblick über alles behalten. Und irgendwann konnten wir die Marschiene endlich abstellen. Das Problem war, dass dann die Dämmerung auch rein konnte. Und das kam sie.
Wir fanden heraus, dass die Maschiene auf einem alten Heiligtum erbaut wurde das wieder geweiht werden musste. Also mussten als nächstes Elementfunken...? Oder Elementsteine? Ich weiß es nicht. Dinge von Elementen auf den Altar gesetzt werden, damit der Ort wieder geweiht werden konnte. Und das hat sie für ein paar Stunden ganz vertrieben. "
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Online Akela

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Antw:Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.
« Antwort #32 am: 28. Mär 20, 17:13 »
Sasha versuchte dem Redeschwall des Kenders zu folgen.
"Genau...und das war dann wohl der Punkt, an dem wir so oft verprügelt wurden, dass ich gar nicht mehr weiß, was als nächstes passiert ist...."
Etwas hilflos zuckte sie mit den Schultern.
Sasha Timberlore Schattenwolf
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Offline Anders

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Antw:Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.
« Antwort #33 am: 28. Mär 20, 20:03 »
Anders nagte das Fleisch von einem Hähnchenschenkel. Der Rest der Nacht war furchtbar gewesen. "Ich erinnere mich. Also an das meiste. Mir fehlt ein bisschen Zeit. Die Dämmerung hatte sich zurück gezogen. Und wir dachten schon sie würde nicht zurück kommen, jetzt wo die Burg wieder geweiht war. Aber da haben wir uns geirrt. Einer der Ritter hat in alten Schriften einen Hinweis gefunden wie man die Kraft, die im Altar gesammelt worden war auf einen Schlag entladen und gegen die Dämmerung richten konnte. Um einen ihrer mächtigsten Streiter für immer zu zerstören. Die Magier wollten sich eigentlich noch beraten, aber die Versammlung wurde abgebrochen als plötzlich grelles, rotes Licht durch das Tor viel. Die Dämmerung brach ein und mit sich brachten sie den größten, roten Kristall des Stillstandes den ich je gesehen habe. Sie begannen einen Teil des Hofes für sich einzunehmen und setzen uns immer heftiger zu. In immer kürzeren Wellen."
Anders schwieg einen Moment.
" Irgendwann haben sie uns zur Treppe zurück gedrängt. Das Ritual der Magier dauerte ewig an, aber plötzlich hatten sie es geschafft. Und die Krieger haben den stärksten Kämpfer der Dämmerung zerschlagen. Er zerfiel glaube ich zu rotem Staub. Und dann konnten die Priester und Paladine den Platz um den riesigen Kristall zurück erkämpfen. Sasha war auch da. Sie hat geholfen ihn zu zerstören. Er ist in immer kleinere Teile zerfallen bis er irgendwann weg war. Die Dämmerung hat noch einmal versucht uns zu über rennen, aber sie waren sehr schwach. Und dann ar es vorbei. Sehr viele waren furchtbar verletzt. Mich und Sasha eingeschlossen. "
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Offline Jelena

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Antw:Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.
« Antwort #34 am: 28. Mär 20, 20:57 »
Jelena hörte schweigend zu. Sie kannte die Situation die die beiden beschrieben: der Druck, die Schmerzen, das Chaos. Die endlosen Besprechungen, die Angst.
Sie legte schweigend vom Essen nach und goß Saft und Wein in die Becher.
"Also eine aussichtslose Lage, kein Erfolg erkennbar und mächtig Prügel? Klingt vertraut."
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Offline Anders

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Antw:Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.
« Antwort #35 am: 28. Mär 20, 21:45 »
"Zu einem Zeitpunkt sah es wirklich sehr dunkel aus. Ich kann mich erinnern wie Arius die Schlachtreihen gehalten hat. Er sah sehr verbissen aus. Aber so sahen alle aus. Immerhin lagen die Verletzten nur Schritte hinter den Kriegern."
Anders fischte die letzte Kartoffel mit den Fingern aus der Schale.
"Aber danach ging es plötzlich ganz schnell. Und jetzt ist die Dämmerung fürs erste wohl vertrieben. Aber es liegt in ihrer Natur wieder zu kommen... obwohl... vielleicht werden sie auch gezwungen. Ich bin mir nicht sicher."
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Offline Jelena

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Antw:Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.
« Antwort #36 am: 29. Mär 20, 14:20 »
„Gezwungen? Oder meinst du BEzwungen?“
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Offline Anders

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« Antwort #37 am: 29. Mär 20, 15:18 »
Anders Blick wurde sehr nachdenklich. "Nein. Ich bin mir ziemlich sicher das sie gezwungen werden. Der Stillstand ist ihre Natur und das ist ein sehr mächtiges Gefühl. Wenn sie die ganze Zeit gegen ihre Natur kämpfen um sich zu bewegen oder uns zu bekämpfen, dann müssen sie sich dazu zwingen. Entweder weil sie wirklich wirklich wirklich den Stillstand in unsere Welt bringen wollen oder weil sie etwas zwingt. Das ist meine Meinung. "
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Antw:Jelenas Kontor im Frühling des Jahres 270 n.J.
« Antwort #38 am: 29. Mär 20, 15:53 »
Sasha nahm einen Zug aus ihrem Weinbecher, stellte diesen dann vor sich und hielt ihn mit beiden Händen fest.
Zu Anders Worten nickt sie zustimmend und schaute dann zu Jelena.
“Ich hab dir ja geschrieben, dass die Dämmerung eine Tochter ist, die aus dem Streit und dem Hass der Götter von Sonne und Mond, also Tag und Nacht, entstanden ist.
Und sie hat wiederum die Dämmerungsalben erschaffen, um den Stillstand, die ewige Dämmerung, in dieses Land zu bringen.
Zumindest ist es das, was die Priester von Sonne und Mond dort erzählen.
Das bedeutet, die Dämmerung hat nicht wirklich eine Wahl gehabt…und die Dämmerungsalben noch viel weniger. Sie tun das, wofür sie erschaffen wurden, dieser Drang ist nicht abschaltbar.
Ich habe mich bei unserer ersten Reise nach Melekahrt im letzten Jahr einige Stunden lang mit einem der Alben unterhalten.
Sie wollen das nicht. Aber sie wollen eigentlich auch nicht anders sein. Es liegt in ihrer Natur.”

Die Wolfselfe seufzte und nahm noch einen Schluck.
“Das ist auch der Grund, warum wir wieder dort waren. Wir versuchen zu helfen und nicht zu vernichten, aber bisher haben wir keinen Ansatz gefunden.
Die Dämmerungsalben sind ernstzunehmende Gegner. Sie sind organisiert und fanatisch. Und da sie nicht wirklich sterben können, sondern immer wieder erhoben werden, sind sie auch noch völlig furchtlos.
Im letzten Jahr habe ich mir mit dem Dämmerungspaladin Bruder Lucius ein Duell mit unseren Kriegshämmern geliefert. Ich weiß nicht, wie es ausgegangen wäre, ein Feuerelementar, das auf unserer Seite war, mischte sich ein und beendete seine aktuelle Existenz ziemlich spektakulär. Aber er hätte mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit gewonnen. Dieses Jahr hat er mich natürlich wiedererkannt und direkt versucht, sein altes Vorhaben zu beenden.”

Ein schiefes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.
"Und ja, es ist seltsam so oft auf dieselben Gegner zu treffen, dass man ihre Namen und Titel kennt..."
Sasha Timberlore Schattenwolf
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« Antwort #39 am: 29. Mär 20, 16:22 »
„Milosti steh mir bei...“
Jelena verschränkte die Arme und dachte über da nach was sie erzählt bekommen hatte.
„Seid ihr sicher, dass ihr auf der richtigen Seite kämpft?“
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Offline Anders

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« Antwort #40 am: 29. Mär 20, 16:36 »
"Ich weiß es nicht. Manchmal kann man gut mit ihnen reden. Aber erst vor kurzem hätte mich einer fast umgebracht. Ich weiß auch nicht wie wir eine Göttin überreden sollen uns zuzuhören. Sie tut mir ehrlich gesagt sehr Leid. Wer aus Streit geboren wird und nur Leid kennt kann kein schönes Leben haben. Ich würde ihr wirklich gerne helfen, aber ich weiß nicht wie."
Anders blickte traurig auf ihren Saft.
" Das Orakel und der Wassergeist der Dieses Mal da war, waren zwar freundlich aber auch sie kennen nur Vernichtung der Dämmerung. Keiner hört dem anderen zu! Lieber wollen sie immer kämpfen. "
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« Antwort #41 am: 29. Mär 20, 20:35 »
“Ich kann es auch nicht sagen. Manchmal denke ich ja und genauso oft nein….”
Sie zuckte etwas hilflos mit den Schultern.
“Aber solange sie nicht nur uns angreifen, sondern auch die Bevölkerung des Landes, die am allerwenigsten für die Misere verantwortlich ist, müssen wir uns ihnen entgegen stellen. Wir lernen bei jedem aufeinanderkrachen etwas neues über sie, vielleicht finden wir wirklich irgendwann eine Möglichkeit, das Ganze aufzulösen.”
Dann schien ihr etwas einzufallen und sie fing an zu grinsen.
“Und hey, ich hab dich in meinem Brief nicht alt genannt! Ich hab dich nur als eins der ältesten...ähm…verdammt. Ich rede mich rein, oder?”
Sasha Timberlore Schattenwolf
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« Antwort #42 am: 01. Apr 20, 19:13 »
Jelena zog eine Augenbraue hoch und sah Sasha einfach nur erwartend an. Sie würde zulassen, dass das Thema gewechselt wurde und später darauf zurück kommen, wenn etwas Zeit vergangen war und etwas Abstand zu den Geschehnissen da war.
„Ja? Möchtest du weiter machen?“
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« Antwort #43 am: 01. Apr 20, 20:26 »
Die Wolfselfe duckte sich leicht und machte den Anschein, als wolle sie sich hinter ihrem Becher verstecken.
"Ähm...nein, besser nicht. Ich hab dich auch lieb!"
Sasha Timberlore Schattenwolf
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« Antwort #44 am: 01. Apr 20, 20:33 »
"Naja wie du siehst ist die ganze Sache nicht wirklich einfach."
Anders versuchte die Situation zu entschärfen. "Und auch noch lange nicht ausgestanden."
Anders seufzte leicht betrübt.
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