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Autor Thema: Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)  (Gelesen 4850 mal)

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Niskolf kam einmal mehr aus der Schmiede heraus, es war recht warm.
In dem regen treiben suchte er Jakhati auf und danach sammelte er die lodrischen Holzfäller.

"Ihr könnts euch aussuchen, Jakati du kennt die Wälder am besten du gehst in jedem Fall mit, einer von euch Holzfällern auch knobelt drum, dann nehmt ihr euch 3 Tagelöhner, einer davon muss ein schweres Zugpferd besitzen und beide am besten eine Axt oder Zugsäge ansonsten haben wir bestimmt eine hinten im Sägewerk. Dann braucht Ihr noch einen Wagen, einen Breiten und ihr schaut zu das Ihr den Weg zu eurem Versorgungsposten frei von Bäumen macht die einen Wagentreck behindern könnten. Löcher im Boden werden gefüllt, Bäume umgehaun so das Ihr eine Schneise schlagt. Wenn Ihr neue Nahrung braucht oder Wasser oder sonstwas kommt wieder. Ansonsten dauert es eben so lang es dauert.

Wann und wie Ihr das regelt ist mir ziemlich egal, allerdings hat Rogar mir mittgeteilt bevor er nach Fanada zog, wir sollen uns beeilen. Vermutlich bringt er Wagen mit, die Lodrier solln nach Hause nach und nach und ohne neuen Weg, wird uns das auch nicht weiterbringen. Also überlegt euch wie ihrs anstellt."

wie gewohnt kam er, schaute sich das Spiel eine Weile an und verschwand wieder in die Schmiede
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Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)
« Antwort #1 am: 27. Sep 06, 21:03 »
Nach einem langen Monat waren die Männer gerademal 12 Meilen voran gekommen. Es würde eine gehörige Zeit in Anspruch nehmen, die restliche Strecke vor Einbruch des Winters für die Karren frei zu schlagen und die Wege zumindest so weit zu befestigen dass sie nicht mehr zuwuchern konnten. Bis die silvanaischen Wälder durchdrungen waren und eine Strecke bis zum Ende der Wälder freigelegt war und dem Versorgungsposten würden wohl noch einige langwierige Monde das Licht der Welt erblicken.
Die Ödniss jedoch erst einmal zu erreichen stellte sich als äußerst schwieriges unterfangen dar und so pendelte ein Versorgungswagen für die wenigen Männer ständig zwischen Ihnen und Zarbon in dem sich wenigstens langsam das Bild eines Weges bildete. Auch der Marsch war mitlerweile lang genug geworden um das schlafen in der Kaserne oder bei den Türmen zu verzichten. Dennoch lief die Sache verhältnissmäßig rund.
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Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)
« Antwort #2 am: 11. Okt 06, 10:48 »
Nach 6 Wochen kam das Erbarmungslose Ergebniss der Natur,
Wenige Tage später traf mit dem Versorgungswagen ein Trupp von 4 Anhängern der Kawas ein, welche mit Äxten und Zugsägen ohne großes drumherum, ausdauernd einen Baum nach dem andern umlegten.

Offensichtlich hatten sie gerade mal 13 Meilen zurückgelegt.

Eine knappe Stunde Südöstlich sprangen 4 Krieger der Kawa vom Bock des Wagens schauten nach dem Beginn des Weges und fanden eine ca. 4 Schritt breite Schneise, die sich fasst Schnurgerade in Richtung Süd-ost in den Wald hereingeschlagen abführte. Die 4 luden reichlich Hacken, Schaufeln, Seile und Äxte ab. Ehe sie kurz um entschieden, den Weg rechts und links mit Baumstämmen zu flankieren, die ja bereiits herumlagen. Zusätzlich wollten sie Boden umgraben und versuchen möglich viel Stein und möglichst wenig Erde auf diesem Weg zu hinterlassen. Damit der Bodenbewuchs über den bald kommenden Winter verdorrte.

Während die anderen vier sitzen blieben und knappe vier stunden später, das Ende des Weges erreichten. Sie erblickten zwei Tagelöhner, einen Holzfäller mit mächtigem Kalbblut und den wohl stärksten Mann der Kaserne, Jakati Drachentöter. Ein gute 2 Schritt hohen Barbaren.
Der unerschöpflich Keile und Hammerschläge in die Bäume schlug, ehe er wieder zur Axt griff und begann einen nach dem anderen um zuhauen.
Auch sie Diskutierten nur kurz, währemnd sich 2 absetzten eine Karte zu fertigen, griffen die anderen schnell zur Axt und begannen ebenfalls mit den arbeiten.
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Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)
« Antwort #3 am: 22. Okt 06, 23:27 »
Auch 8 Wochen nach Beginn der arbeiten war nicht viel mehr passiert,
nach erneuter Prüfung waren sie gerade mal 14 1/4 Meilen entfernt der Stadt. Weiterhin waren lediglich die ersten 6 Meilen von den Kawas befestigt worden.
Die Kawas die ausgeschickt worden waren um den genauen Weg der Route festzulegen und eine Karte bis zur Einöde zu fertigen waren ebenfalls noch nicht zurückgekehrt und man Trieb die Schneise sturr in Richtung der wohl bald erscheinenden Eichenwälder.  Wie Sie vermuteteten.
Ihr Versorgungswagen pendelte im 2 Tages Rytmuss zwischen Ihnen und der Stadt.
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Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)
« Antwort #4 am: 29. Okt 06, 10:01 »
Die Arbeiten kamen gut foran das freute sie, auch das Essen und Wasser, kam im Tagesrythmus frisch, dennoch war es anstrengend.
Vor einigen Tagen hatten sie dichte Wälder erreicht und kamen kaum noch halb so schnell weiter, zu viel Stand einfach im Weg herum.
Währende die ersten 16 Meilen hart waren, waren diese schon brutal in acht Tagen 1,5 Meilen es war wie eine Strafe der Götter hier eine Straße errichten zu wollen.
Ein Drittel der Strecke bereits gut befestigt worden.

Man hoffte inständig auf die Rückkehr der 4 Kundschafter, hatten sie das neue Siedlungsgebiet entdeckt, hatten sie einen Weg von hier aus zur Einöde gefunden, hoffentlich kamen sie bald zurück mit erfreulichen Nachrichten.
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Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)
« Antwort #5 am: 14. Nov 06, 09:24 »
Heute konnten sie den zweiten 10 Meilen Stein setzen, jetzt war es entgültig sie wurden im 2 Tagesrytmus versorgt, der Fuhrknecht schaffte diese Strecke nicht mehr in einem Tag seit längerer Zeit. Aber es war ein gutes Zeichen dafür das sie foran kamen und ein ordentliches Stück geschafft hatten. Die Männer die den Weg befestigten erfuhren sie waren gestern bereits hinter dem ersten 10 Meilen angekommen sie kamen sehr schnell voran und würden bald aufschließen.

Dennoch was war mit der verdammten Karte und einer Richtungskorrektur oder lagen sie so richtig, naja es konnte nicht lange dauern, bis Ihre Kundschafter erneut hier eintrafen und Anweisungen mitbrachten.
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Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)
« Antwort #6 am: 08. Dez 06, 01:31 »
Trotz weniger Männer hatte der Trupp es geschafft den ersten Tagesstein zu setzten, waren nur noch 7 oder 8 Meilen hinter Ihnen wie erwartet hollten sie verdammt schnell auf.
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Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)
« Antwort #7 am: 03. Jan 07, 01:13 »
Nahezu 35 Meilen hatten sie fertig, zuerst waren die wenigen Söldner abgezogen worden, jetzt waren auch die Kawas zurück in die Stadt beordert worden. Es blieb lediglich eine Kolonne der Wald und Wegarbeiter zurück und der Fuhrmann der ständig hin und her tingelte. Es war bitter kalt geworden und das aufreißen und umgraben des harten Bodens mußte man einstellen.
Statt dessen hatte man den befestigten Weg bei etwa 20 Meilen entfernt der Stadt enden lassen. Jedoch hatte man es geschafft die lange Schneise in den Wald zu schlagen der endlich Lichter wurde. Trotz einer neuen Karte die es angeblich gab, sollten sie vorerst Stur die Richtung hallten bis auf weiteres und weiter machen. Vorerst würde noch ein Spähtrupp ausgeschickt werden müssen, der das neue Kartenwerk prüfte in Verbindung mit dem festgelegten Weg.
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« Antwort #8 am: 13. Jan 07, 01:45 »
Lediglich 2 Meilen war man voran gekommen, was sollte man auch zu fünft schaffen. Dennoch es war ein Heiden Glück das derzeit niemand zur Kontrolle kam. Allerdings war die neue Karte wirklich nicht schlecht, nur um der Götter Willen, wieso wurde die Richtung nicht korrigiert zur Zeit. Der benötigte mitlerweile gute 3 Tage im Rhytmuss hin und zurück und grade bei den eisigen Temperaturen viel das arbeiten kein Stück leichter. Freudig begrüßten die Männer die verdoppelung der Alkoholration vorerst. Damit spürte man die kälte wenigstens nicht auch wenn es gefährlich war, schlöießlich konnte amn sich auch tot schwitzen bei dem Wetter.
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Re: Straße nach Lodrien (einen Tag entfernt süd-östlich)
« Antwort #9 am: 24. Jan 07, 09:30 »
Die Kolonne Verstand zwar nicht warum die Richtung nicht korrigiert werden sollte, dennoch hatten sie heute den 4. Zehn Meilen Stein setzen können. Auch der Beginn der Straße bis zum 2. Meilenstein genau war am Rand mit schweren Baumstümpfen befestigt worden. Im unberührten Boden vom Beginn der Straße bis zu eben diesem, wurden mehr und mehr die breiten Spuren des Versorgungswagens sichtbar. Der Kies und Steine aus dem Boden, abundan etwas Schutt war ausgekippt worden um Wellen und senken hier und auszugleichen und den Weg zusätzlich Festigkeit zu geben. Es war jedoch bitterkalt und der Versorgungswagen benötigte 4 mit beladen und abladen mitlerweile einen fünftages Rhytmus um hier anzukommen und auch die Lieferungen wurden sichtlich größer. Die Nachricht über eine neue Karte die Ihnen bald übergeben werden sollte, erregte fast etwas Spannung. Verwunderlich war jedoch warum der Fahrer schwere Armbrüste, Köcher mit aber Dutzenden Pfeilen und einige Speere mitgebracht hatte auf Befehl des Hauptmanns sollten Äxte, die schweren Eisenschienen an Unterschenkeln und Unterarm getragen werden um Verletzungen vorzubeugen und zu verhindern. Zudem sollten jede Nacht die doppelte Zahl Feuer brennen die eigentlich nötig waren. Die Holzfäller vermuteten vielmehr das es kaum mit Ihrer Arbeitssicherheit zu tun hatte, viel mehr mit den ausgehungerten Wölfen die sich vereinzelt immer näher herangewagt hatten.
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