collapse

Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Charakterdatenbank / Antw:Arius
« Letzter Beitrag von Berengar von Thurstein am Gestern um 18:59 »
Privates Feldtagesbuch des Berengar von Thurstein Köhlersruh, 27. Travia 1044 BF, Feldlager Neu-Weltenend in der Grafschaft Voranenburg

Ein weiterer Tag ohne das geringste Anzeichen, dass sich etwas an der Front tun würde. Einer der Gastwirte der Gegend hatte ein Gerücht von einem Reisenden aufgeschnappt, dass sich etwas auf der Löwenburg zugetragen haben soll. Ob der Orden nun nach der Kriegserklärung an die Inquisition mobil macht? Ich frage mich, ob Arius vielleicht mit einem Trupp hier durch kommen wird. Es wäre eine willkommene Abwechslung, den alten Haudegen wieder zu sehen. Nach unserem gemeinsamen Kampf gegen die Dämmerung in Melekahrt hatten sich unsere Wege getrennt, und ich habe keine Kunde mehr erhalten. Wie sagt man? Solange es nichts zu berichten gibt, ist wohl alles in der Ordnung.
2
Charakterdatenbank / Antw:Nessi
« Letzter Beitrag von Berengar von Thurstein am 23. Okt 20, 17:32 »
Privates Feldtagesbuch des Berengar von Thurstein Köhlersruh, 23. Travia 1044 BF, Feldlager Neu-Weltenend in der Grafschaft Voranenburg

Seltsam, wie sehr man anfängt sich plötzlich Gedanken um jene zu machen, die man sonst wie selbstverständlich als Teil seines Lebens betrachtet, wenn man wieder im eintönigen Tagein-Tagaus des Kriegshandwerkes festsitzt... Früher hatte ich meine Kameraden immer um mich, und musste kein Gesicht vermissen, außer es war für immer von uns gegangen... Heute Mittag habe ich plötzlich an Nessi von den Äxten gedacht. Wie es ihr wohl gehen mag? Vor Monaten schon hätte ich sie auf der Grenzwacht gesehen, und sie wieder an meiner Seite gewusst im Gestampfe. Sie alle fehlen mir. Wenn es den Zwölfen gefällt, sehen wir uns wieder.
3
Mir war so eine Entwicklung klar und ich verstehe es vollkommen. :)
Macht euch keinen Stress, wir kennen das Datum und halten uns auf den laufenden. Die Frist wird dadurch ja nicht kürzer, man meldet sich einfach nur
"fast so spät an", wie bei anderen Cons (SCHERZT!). :P
4
Liebe Freunde der Grenzwacht!

Leider hält uns alle die Pandemie weiter im Griff. Aktuell ist für uns noch schwer absehbar, wie es nächstes Jahr im Mai aussehen wird. Daher haben wir uns als Veranstalter entschieden, dass wir die Anmeldung noch nicht öffnen, sondern die Entscheidung auf Dezember schieben werden. Wir wissen, dass das manche Planungen verkomplizieren kann, hoffen aber, dass trotzdem 5-6 Monate Anmeldefrist reichen werden. Das Datum bleibt auf jeden Fall weiterhin der 13.5.-16.5.2021.

Viele Grüße, Jeremias im Auftrag der Grenzwachtorga
5
"Nun, so werde ich Euch etwas vorlesen." Damals schien er damit ebenso zufrieden, als hätte sie sich selbst erboten. Ohne ein weiteres Wort war er ihr gefolgt und hatte den Ort auf sich wirken lassen. Bei sich hatte er gedacht, wie ähnlich hier alles den Häusern der Freuden im lieblichen Feld gewesen war.

Sonderbar, dachte er nun bei sich, als ihm eben jener Abend wieder ins Gedächtnis kam. Das Frühjahr und den Sommer lagerten sie nun schon im Felde für den Grafen von Voranenburg, und ausgerechnet jetzt kamen ihm die Stunden in Kydoras kleinem Reich wieder in den Sinn...

Er folgte ihr bis zu dem Raum, in dem der Zuber für ihn bereitet wurde, und legte ohne weitere Scheu oder besondere Eile seine Kleider ab. aus der Umhängetasche zog er ein kleines Buch, auf dessen Einband ein steigendes Pferd ins Leder geprägt worden war. Sein Daumen strich über den Rücken des Einbandes, und ein kurzer Stich bei der Erinnerung an seine Heimat ließ ihn beinahe körperlich zusammenzucken.

Bei sich war er froh, dass die alte Wunde aus den Tagen als Klaras Leibwache endlich verheilt war, und als die junge Frau mit seinem Bad soweit war, stieg er in den Zuber und ließ die Wärme des Wassers die Reise aus seinem Knochen spülen.

Er wartete, bis sie sich gesetzt hatte, und atmete einmal ruhig und tief ein und aus. Dann begann er mit geübter und ruhiger Stimme einen Text aus dem Bevier des reisenden geweihten der Herrin Rahja vorzulesen, in dem es um alle jene Freuden ging, welche das Leben neben der körperlichen Vereinigung für die Sterblichen im Dieseits bereit hielt.

6
Die Rothaarige Schönheit lächelte verlegen, beinahe konnte man meinen, dass es nur gespielt war... Doch war nicht alles in Häusern wie diesen nur zum Schein? Einem Ort, an welchem man sich sorgenfrei Gedanken hingeben konnte während draußen das Chaos herrschte? Ein Ort zum entspannen... ein Ort, um sich woanders hin zu träumen.

So man denn wollte.

"Euer Wunsch soll kein Hindernis sein. Sicherlich, ein Bad..." Sie nickte. "Und gerne leiste ich Euch auch Gesellschaft. Doch beherrsche ich das Lesen nicht. So Ihr lieber die Gesellschaft einer Dame wünscht, die des Lesens mächtig ist, sei auch das kein Hindernis..." Mit einem einladenden Funkeln führte sie Berengar geschickt durch den Vorhang hinein in das Innnere.

Schwere Düfte schlugen dem Besucher entgegen, und Berengar wurde weiter geführt durch den Gang in einen größeren Schankraum. Hier war allerlei zu sehen und der Anblick mochte einem zunächst die Sprache verschlagen. Mehrere Sitzgruppen waren auszumachen, in welchen Leute sich auf Sitzkissen und Teppichen zusammen gefunden hatten. Mal mehr mal weniger bekleidet. Der angenehm schwere Geruch, war hier sogar noch intensiver wahrzunehmen, lag doch der Duft von Räucherwerk im Raum.

Und wie auch der Duft in der Luft lag, so tanzte auch Musik in ebenjener. Sanfte Lautenklänge waren zu hören begleitet von leisem rhythmischen Trommeln. Eine Tänzerin bewegte langsam und im Einklang mit dem Takt ihre Hüften. Leicht bekleidet und doch das Offensichtliche verheißungsvoll verdeckt liefen Mitarbeiter beider Geschlechter umher und kümmerten sich um das Wohlergehen der Gäste.

Eines wurde sofort klar: Wenn jemand eine Nacht der erfüllten Wünsche herbeisehnen würde, so würde er hier mit Sicherheit fündig werden.
7
Das Caldrische Imperium / Antw:Die Löwenburg (268 n.J.)
« Letzter Beitrag von Dominic am 22. Sep 20, 22:04 »
Die Nacht des Kampfes war gekommen und Kassos blickte über seine Brüder und Schwestern, die sich auf den großen Platz versammelt hatten. Er hatte die letzten Stunden mit beten und Übungen für seinen Körper verbracht. Als er sah wie Argos den Kampfplatz betrat, stieg auch er die Treppe herunter auf der er gestanden hatte.
Dies war alles wofür er die letzten Jahre gekämpft hatte. Er war nicht zum Ordensgroßmeister geboren. Er war niemand, der in eine Schreibstube gehörte, oder über Politik nachdenken wollte. Er war aus Feuer und Blut geboren, hatte sein Leben gegeben und diesen Weg zu dem gemacht was er nun war. Er hatte alles getan was er konnte um den Orden Stark zu machen und voller Überzeugung den Weg gelehrt.
Jetzt wurde es Zeit, dass er weiter zog. Kassos würde als Wanderpriester Engonien bereisen, lehren und lernen, kämpfen wo es sein musste und Kämpfe vermeiden helfen, wo es möglich war.

Als er auf dem Kampfplatz seine Position einnahm, wallte das Blut in seinen Adern auf. So war es immer vor einem Kampf.
Und dies würde ein guter Kampf werden. Egal wie er ausgehen würde.

Stille senkte sich über den Platz und nach einer kurzen Zeit, war es die Großmeisterin der Ritter, die das Wort ergriff.
"Heute Nacht unter den Augen Tiors und nach seinen Gesetzen, stehen sich zwei Brüder aus unserem Orden gegenüber. Dieser Kampf wird entscheiden, wer fortan den Titel Großmeister der Priesterkaste tragen wird. Der Kampf wird bis zur Kampfunfähigkeit, oder dem Tod eines Kämpfers ausgetragen. Eine Aufgabe ist nicht möglich."

Nachdem er Irmgards Worte hatte wirken lassen, ergriff nun Tulfdar Hammerfaust das Wort.
Der Großmeister der Laienkaste war hochgewachsen und in seinen Augen leuchtete das Feuer seiner Schmiede. Sein tiefer Bass trug seine Worte in jeden Winkel des großen Platzes.
"Heute Nacht unter den Augen Tiors und nach seinen Gesetzen, stehen sich Kassos und Argos gegenüber. Argos fordert den Titel des Großmeisters und das Recht des Stärkeren wird entscheiden, ob er sich diese Würde verdient hat. Möge der Bessere gewinnen. In Tiors Namen und unter seinem Blick: Kämpft!"

Kassos und Argos verneigten sich, die geballte Faust auf der Brust, voreinander. Argos nahm als erster seine Kampfhaltung ein und Kassos tat es ihm nach. Argos rückte langsam vor und achtete aufmerksam auf jede Muskelbewegung seines Gegners. Mit einem Satz täuschte er einen Schlag Richtung des Kopfes seines Gegners an, änderte im letzten Moment die Richtung und wollte Kassos einen Stoß auf das Sonnengeflecht versetzten. Kassos, der ihm diese Technik beigebracht hatte durchschaute die Finte. Doch statt zu parieren, machte er einen kleinen Schritt nach vorne, drehte sich leicht und ließ den Schlag an sich abgleiten. Mit der Handkante der linken Hand versetzte er Argos einen Schlag gegen die Schläfe, der rechte Arm fur waagerecht mit dem Unterarm gegen die Brust des jüngeren Priesters. Dieser taumelte leicht nach hinten und wirkte überrascht. Aber nicht lange.
Er fing sich wieder und stand Kassos erneut gegenüber.
Kassos nahm nun eine Haltung ein, die Argos zu verstehen gab, dass der Nordcaldrier nach den Regeln des Ketan kämpfen würde. Das Ketan war eine sehr schnelle und harte Art des Nahkampfes und dazu gedacht, eine schnelle Entscheidung herbei zu führen.
Auch Argos nahm nun die Grundposition ein und nickte leicht um zu verstehen zu geben, dass er einverstanden war.
Kassos stürmte vor, machte mit dem linken Fuß einen Kreuzschritt, fächerte das rechte Bein weit aus, ging in die Knie und begann seinen Angriff mit einem Fußfeger . Sein Gegner machte einen Schritt nach hinten, sprang dann aber blitzschnell nach vorne über Kassos hinweg und versetzte ihm einen Schlag gegen den Kopf. Kassos nutzte seine Bewegung nach unten, stützte sich auf seine linke Hand um wieder auf die Füße zu kommen und ließ einen Tritt in die Körpermitte seines Gegners krachen, als der sich gerade erhob. Obwohl ihm die Luft aus der Lunge gepresst wurde stemmte sich Argos gegen den Tritt und ließ seine Faust krachend in Kassos´ Gesicht fahren.
Als Kassos einen Schritt zurück machte und sich mit der Hand über den Mundwinkel wischte, sah er, dass Argos erstes Blut vergossen hatte.
Wie auf ein Kommando stürmten sie beide gleichzeitig vor und deckten einander mit immer schneller werdenden Schlägen und Tritten ein. Keiner von ihnen schien die Oberhand zu haben, als Kassos plötzlich die Deckung seines Gegners durchbrach und ihn hart im Gesicht traf. Argos taumelte leicht und Kassos setzte ohne Gnade nach, parierte einen Konterversuch und drosch Argos beide Fäuste gegen die Brust. Der getroffene fiel zu Boden, rollte sich aber aus der Bewegung ab und kahm sofort wieder auf die Beine.
Wieder gingen die beiden Kämpfer mit einem Hagel aus Angriffen aufeinander los. Diesmal war es Argos, der eine Lücke in der Verteidigung seines Gegner fand und die Fingerknöchel seiner rechten Hand auf Kassos´Stirn krachen ließ. Als Der Großmeister nach hinten taumelte, setzte Argos nach und versetzte ihm einen harten Tritt gegen die Brust. Kassos ging zu Boden.
Argos machte einen Schritt zurück und nutzte die kurze Atempause um sich das Blut aus den Augen zu wischen. Kassos Treffer hatte ihm eine Platzwunde über dem linken Auge eingebracht.
Als Kassos sich erhob, hatte sein Blick sich verändert und Argos wusste nur zu genau, was das zu bedeuten hatte. Wie sein Gegner, ließ nun auch Argos mehr von seiner Kontrolle ab. Beide Männer nahmen eine Kampfhaltung ein, die mehr an ein Tier erinnerten das zum Sprung auf seine Beute ansetzte, als an die Kampfarten eines Menschen.
Kassos war der Erste der mit einen wilden Schrei auf seinen Gegner zustürmte. Doch auch Argos war bereit und stürmte vor. Als sie sich trafen, erfülltes die Kampfschreie der beiden den Platz. Doch trotz des lauten Gebrülls, hörte man das schmatzende Geräusch von reißendem Fleisch und das splittern von brechenden Knochen.
In einem Knäul aus blutigen Gliedmaßen gingen beide zu Boden und kämpften verbissen um die Oberhand, als Kassos die Kehle seines Gegners zu packen bekam. Im clinch erhoben sich beide und Argos versuchte verzweifelt dem eisern Griff um seine Kehle zu entkommen. Weiter und weiter schlossen sich Kassos´Finger um seinen Hals. Als die Augen des jüngeren Priesters fast nur noch weiß zeigten, änderte er plötzlich seine Haltung. Seine Bewegung wurden weicher und er drehte sich in den Arm seines Gegners hinein. Der rechte Arm des jungen Hohepriesters fuhr nach oben, um dann in einer fließenden Bewegung nach unten zu gleiten und Kassos Armbeuge nach unten zu drücken. Mit dem spitzen Knochen deines Ellbogens, traf er den empfindlichen Punkt in der Beuge und so blieb Kassos nichts anderes übrig, als seinen Griff zu lockern. Argos nutzte die Abwärtsbewegung und drückte mit seinem Körpergewicht nach unten um dann mit seinen Ellbogen hoch zu reißen und ihn Kassos mit einem gewaltigen Krachen auf die Schläfe zu hämmern.
Der Hohepriester und Großmeister ging mit verdrehten Augen zu Boden und rührte sich nicht mehr. Der Kampf war entschieden. Argos war der Sieger.

Stille herrschte auf dem großen Platz der Löwenburg. Nur das stoßweise Atmen von Argos war zu hören.
Er reckte die Arme hoch ließ ein Gebrüll los, dass man bis Engonia hören sollte. Ein heiseres "Tior zu Ehren" war das letzte was man hörte, bevor auch er zu Boden ging, schwer atmete und in die Nacht starrte.

8
Das Caldrische Imperium / Antw:Die Löwenburg (268 n.J.)
« Letzter Beitrag von Dominic am 22. Sep 20, 20:39 »
Die ganze Nacht hatte Kassos im Tempel verbracht um zu opfern und zu beten. Dem Kampf hatte er, den Regeln nach, nicht beigewohnt.
Laut hatte er die Rufe und Gebete vernommen, die seine Brüder und Schwestern Tior zu Ehren in die Nacht gebrüllt hatten.
Als plötzlich Stille eingekehrt war hatte Kassos gewusst, dass der Kampf ein Ende gefunden hatte.
Er hatte sich ins Gebet vertieft und dem Drang widerstanden, nachzusehen wer siegreich gewesen war.

Am Morgen wurde das Portal zum Tempel aufgestoßen, aber niemand trat ein. Kassos ließ sich noch eine Weile Zeit, bevor er den Kopf hob und damit zu verstehen gab, dass er sein Gebet beendet hatte. Der Geruch von Blut und Schweiß strömte in das Heiligtum der Ordensburg, als sie der Hohepriester langsam erhob. Doch da war noch ein anderer Geruch. Leicht duftete es nach dem besonderen Waffenfett, das sein einstiger Schüler so gerne verwendete. Ein leichtes Lächeln umspielte Kassos Mundwinkel.

"Hast du ihn getötet Argos?", fragte er und erhob sich langsam. Als er sich dem Gewinner des Kampfes zuwandte, stützte dieser sich schwer auf einen Speer. Ein Arm hing nutzlos an seinem Körper herab und er blutete aus zahlreichen Wunden. Eins seiner Augen war völlig zugeschwollen.

"Nein, auch wenn es fast so aussah, als würde er mich dazu zwingen. Ich konnte im letzten Moment bevor mich meine Kraft verlassen hätte, den entscheidenden Treffer landen und er wurde besinnungslos.", erwiderte Argos, sichtlich unter Schmerzen. "Ich bin hier um zu beten und zu heilen."

Kassos schritt langsam auf seinen Freund zu und sein Blick wurde ernst. "Also gut. Tior wird dir Gehör schenken. Gib von deinem Blut, sprich laut und voller Stolz. Du hast heute Nacht einen starken Feind besiegt und dir das Recht verdient, um meinen Titel zu kämpfen.
Ich bestimme die Nacht vor der großen Jagt in 4 Tagen zum Zeitpunkt unseres Kampfes. Damit obliegt es dir, die Waffenart zu bestimmen."

Argos sah Kassos lange in die Augen und obwohl er sich kaum noch aufrecht halten konnte, nahm er Haltung an. "Du wählst diese Nacht, weil ich, wenn ich siegen würde, in der Nächsten Nacht die Jagt anführen würde. Du glaubst, wenn ich das gut mache, würde mir das einen guten Einstand bringen und ihr Respekt vor mir würde wachsen. Ist es nicht so?"

Der Nordcaldrier nickte seinem Gegenüber anerkennend zu. "Du hast deinen Kopf also endlich zu schützen gelernt und nicht so viele Treffer wie üblich an den Schädel bekommen, wenn du dir das zusammen reimen kannst." Er legte den Arm seines ehemaligen Schülers über seine Schulter und stützte ihn die paar Schritte zum Abbild Tiors, dem Heiligtum des Tempels. "Ich drücke damit mein Vertrauen aus und den Respekt dir gegenüber als Hohepriester, Gegner im Kampf und Freund."

"Danke Kassos, ich weiß das sehr zu schätzen.", erwiderte Argos. "Ich wähle den waffenlosen Kampf. Ehrlich, einfach und ehrenvoll. Ein Kampf wie ihn eine solche Entscheidung verdient. Ein Kampf, wie ihn ein Freund und ein Bruder verdient."

Kassos´Gesicht wurde ernst, als er diese Worte hörte. "Freunde, Brüder das sind wir. Aber dennoch verlange ich von dir folgendes: Du wirst in diesem Kampf nichts anderes sehen als einen Gegner. Ich werde dich nicht schonen und ich würde es als beleidigend empfinden, würdest du auch nur daran denken mich zu schonen."

Argos erwiderte nichts. Er sah Kassos in die Augen und nickte. Sie würden bist zuletzt kämpfen.
Mit einem letzten Blick erhob sich Kassos und verließ den Tempel.

9
Off-Topic Gequatsche / Antw:Unwort des Tages
« Letzter Beitrag von Lyra am 08. Sep 20, 14:19 »
1110170
Interne Nummer einer Adresse, die mir grad Kopfzerbrechen macht
10
Das Caldrische Imperium / Antw:Burg Goldbach , Winter 269/270
« Letzter Beitrag von Richard von Tannauer am 31. Aug 20, 21:08 »
Richard stritt durch die große Halle, entlang der Tafel auf seinen Platz neben der Baronin zu. An der Tafel saßen viele schwatzende Männer und Frauen – das eine oder andere Gesicht war ihm bereits bekannt. Bei Isabeau angekommen, verbeugte er sich kurz vor ihr: „Verzeiht meine Verspätung, aber der Schlaf hatte nach dem warmen Bad und dem Wein ein all zu leichtes Spiel mit mir.“ Er setzte sich und nippte an dem warmen Wein. 
Seiten: [1] 2 3 ... 10