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Liebe Gäste der Grenzwacht!
Ein kurzer Hinweis zur Anmeldung für die Grenzwacht
Wir werden am kommenden Freitag, dem 15.1., um 19 Uhr die Anmeldung online schalten. Den Link werdet ihr ein paar Stunden vorher bei uns im Forum finden (wir posten ihn auch nochmal bei Facebook): http://larpverein.de/forum/index.php/topic,7077.0.html. Wer bereits ein Ticket aus dem vergangenen Jahr hat, muss sich nicht extra anmelden, so wir nichts Anderes hören (bitte eine Mail an grenzwacht@engonien.de), tragen wir euch entsprechend ein.
Wir weisen nochmal daraufhin, dass wir aufgrund unserer sehr knappen Finanzlage zu jeder Anmeldung um Bezahlung des Beitrags innerhalb von maximal einer Woche bitten. Wir haben die Grenzwacht so kalkuliert, dass sie sich trägt, aber können leider in diesem Jahr keine Stundungen oder „kann ich später zahlen“-Regelungen anbieten. Auch uns hat die Pandemie ungünstig erwischt (Fundusmieten, etc.), wir hoffen da auf euer Verständnis.
Eure Grenzwacht-Orga
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Liebe GrenzwachtbesucherInnen,
wir haben soeben eine Email an diejenigen gesendet, die ihr Ticket übertragen haben.
In Kürze bieten wir an, allen, die mehr als den Festpreis der GW 2021 bezahlt haben (aufgrund einer teureren Staffel in 2020), die Differenz zu erstatten. Wir freuen uns über jede Person, die uns die Differenz spendet. Wir haben allen, die das betrifft, eine entsprechende Email gesendet.
Alle, die weniger als 50 Euro bezahlt haben, können gerne freiwillig(!) ihren Ticketpreis aufstocken. Auch dazu haben wir diejenigen, die es betrifft, angeschrieben.
Am Sonntag (10.01.) findet unsere Mitgliederversammlung statt, in der wir auch nochmal die Grenzwacht angesichts Corona durchsprechen. Am Montag (11.01.) gibt es hier ein Update für alle. Momentan lautet unser Plan, am Montag das Datum für die Öffnung der Anmeldung bekanntzugeben.
Einige Fragen dazu haben uns bereits im Vorfeld erreicht:
"Ich habe 2020 meinen Beitrag gespendet. Habe ich jetzt einen Platz in 2021 sicher?"
Leider nicht. Wir bedanken uns herzlich für die Spende! Wir haben laufende Kosten, Kosten nach Absage der GW20, und sind Ehrenamtler. Wir haben ein knappes Jahr 2021 vor uns. Wir möchten uns denen, die gespendet haben, auch definitiv erkenntlich zeigen! Aber wir haben viele Gruppen, die sich teilweise gemeldet haben, abgemeldet/gespendet/übertragen haben. Wir haben Familien mit dabei, auch weitere Sonderfälle. Diesen Umständen gerecht zu werden, kriegen wir nur hin, wenn wir die Anmeldung wirklich für alle zugleich öffnen. Wir hoffen auf euer Verständnis!
"Ich stocke nicht auf, obwohl ich 2020 weniger als Festpreis bezahlt habe. Darf ich trotzdem kommen?"
Natürlich! Es ist eine freiwillige Spende. Ihr habt weder eine moralische noch eine gesetzliche Verpflichtung dazu. Wer kann und will, der möge es tun. Wer nicht will oder kann, muss sich nicht rechtfertigen oder schlecht fühlen und ist genauso willkommen wie alle anderen.
"Wann öffnet ihr die Anmeldung?"
Bald (... ja). Wir geben das Datum mit ca. 5-7 Tagen Vorlaufzeit bekannt.
"Was, wenn ihr wieder absagen müsst?"
Dann könnt ihr, wie letztes Jahr auch, wählen: Geld zurück, Geld spenden, Ticket übertragen. Wir werden spätestens Anfang März absagen und das in der Situation dort entscheiden. Bis zu diesem Zeitpunkt entstehen für uns keine Kosten aus etwaigen Stornierungen.
"Was ist mit dem Hygienekonzept?"
Gibt's im März, wenn wir die Veranstaltung wirklich durchführen.
"Wovon ist es abhängig, ob die Grenzwacht stattfindet?"
Vom Infektionsgeschehen. Dürfen wir nicht ODER halten wir die Veranstaltung für ein zu großes Risiko, obwohl wir dürfen, werden wir absagen. Wir wollen larpen, ja. Wir wollen uns wirklich anstrengen und es möglich machen. Wir wollen aber nicht auf Kosten der Gesellschaft handeln und nehmen diese Verantwortung als Verein sehr ernst.
Danke euch!
- Lukas
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Grenzwacht 25 - 13.5.-16.5.2021
Liebe Freunde der Grenzwacht und des Engonien e.V.!
Wir haben gute und schlechte Neuigkeiten.
Erst einmal die Guten:
Wir möchten die Grenzwacht 24 durchzuführen. Dazu werden wir in den nächsten Tagen die Anmeldung fertigmachen und diese dann online stellen. In Absprache mit dem Gesundheitsamt werden wir ein Hygienekonzept entwickeln, aber momentan gehen wir davon aus, dass wir im Mai noch zumindest mit einer Maskenpflicht arbeiten müssen. Dieses Hygienekonzept wird in seinen Grundzügen Mitte März mit der ersten Informationsmail versendet werden.
Dann die weniger guten Nachrichten:
Wir können uns im Moment nicht vorstellen, die Grenzwacht in alter Größe stattfinden zu lassen. Wir haben uns daher entschlossen, erst einmal die Anmeldungen auf 200 Plätze zu begrenzen. Wer seine Anmeldung von 2020 übertragen hat, wird natürlich auch einen Platz für 2021 bekommen. Wir behalten das Infektionsgeschehen in den nächsten Monaten im Auge.
Da wir aufgrund des vergangenen Jahres keine zusätzlichen Kosten schultern können, werden wir am 10.03. final entscheiden, ob die Grenzwacht für uns durchführbar ist oder nicht. Sofern sie nicht stattfindet, werden wir natürlich entweder eure Tickets zurückerstatten oder ihre Gültigkeit für 2022 aufrechterhalten. Dazu stehen wir! Natürlich würden wir uns in diesem Fall freuen, wenn ihr eure Tickets nach 2022 schiebt, denn wie gesagt, unsere Vereinsmittel sind durch die laufenden Kosten (u.a. wegen dem Grenzwachtfundus) deutlich geschrumpft.
Um die Grenzwacht dann auch möglichst gut kalkulieren zu können (denn auch bei weniger Teilnehmern bleiben viele Kosten fix), werden wir einen Festpreis einführen. Ein normaler SC bezahlt also für die GW25 insgesamt 50€. Aufgrund der Platzlimitierung bitten wir euch, möglichst sofort zu überweisen, spätestens innerhalb von einer Woche.
Welches Konzept wir für die Grenzwacht selbst machen, wie wir Tavernen und Turniere gestalten, werden wir euch auf jeden Fall noch mitteilen. Aber wie ihr euch denken könnt, wollen wir in jedem Fall alles vermeiden, was uns zum Hotspot werden lässt.
Falls ihr noch Fragen habt, meldet euch bei uns! Am schnellsten immer über grenzwacht@engonien.de, aber ihr könnt uns auch im Forum Fragen stellen, oder Facebook, etc.
Wir werden euch in jedem Fall auf dem Laufenden halten.
Viele Grüße, die Orga der Grenzwacht 25!
Edit:
Wir haben wir ein kleines, aber sehr wichtiges Detail nicht kommuniziert.
Nämlich: Diejenigen, die bereits ein Ticket in 2020 gekauft haben, haben nun natürlich einen anderen Preis gezahlt als die, die nun 50 € Festpreis zahlen. Manche haben mehr, manche weniger als 50 € gezahlt.
Wir gehen damit ganz einfach um:
1. Wir werden alle, die -mehr- als 50 € gezahlt haben, kontaktieren und ihnen anbieten, die Differenz zu erstatten. Natürlich freuen wir uns darüber, wenn man uns die Differenz als Spende zukommen lässt.
2. Wir werden alle, die -weniger- als 50 € gezahlt haben, ebenfalls kontaktieren. Wer möchte, kann den bisher gezahlten Preis freiwillig(!) auf 50 € aufstocken, um uns zu unterstützen.
Wenn ihr also schon längst ein Ticket habt und in den nächsten Tagen nichts von uns hört, dann meldet euch bitte (und schaut auch mal in den Spam).
PS: Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr!!
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Termine / Antw:IT-Vorlesung via Discord am 09.01.2012 18:30 Uhr
« Letzter Beitrag von Sandra am 08. Jan 21, 11:22 »
Coole Sache! Kann da leider nicht (sonst wär ich dabei gewesen), wünsche aber viel Spaß
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Das Caldrische Imperium / Antw:Das Rittergut Merdrignac (Frühjahr 270 n.J.)
« Letzter Beitrag von Yorik am 07. Jan 21, 16:42 »
Einige Stunden später:

Das Gasthaus "Zur lachenden Möwe" war ein einfaches, rustikales Etablissement das sich wie viele seiner Art damit rühmte, saubere Betten und warmes Essen für einen angemessenen Preis anzubieten. Schon wenn man die Stube betrat, stieg einem der Duft von deftigem Eintopf in die Nase, doch selbst dieser konnte Andrés Laune an diesem Abend nicht heben. Der junge Gardist hatte die letzten Stunden damit verbracht, erfolglos von einer Taverne zur anderen zu laufen, er hatte an den Docks gefragt und auch mit dem Hafenmeister gesprochen - ohne Erfolg. Nichts deutete darauf hin, dass Édouard überhaupt hier gewesen war. Zwischendrin hatte André mit dem Gedanken gespielt, die Karten einfach auf den Tisch zu legen und ganz direkt im Namen Goldbachs nach dem Verbleib des Mannes zu fragen, doch er hatte sich zurückgehalten. Der Sergeant hatte ihm aufgetragen, so unauffällig wie möglich zu sein, und daran würde er sich halten. 

Mit einem frustrierten Seufzen ließ André sich auf einen der hölzernen Schemel sinken, die die massive Eichenholztheke umrahmten, dann nickte er dem Wirt freundlich zu. "Bonsoir Monsieur", begrüßte er untersetzten Mann, "'abt Ihr vielleischt ein Bière und eine warme Suppe für einen müden Schreinergesellen?"
Der Wirt schmunzelte unter seinem dunklen, buschigen Schnurrbart. "Wenn dieser Geselle Kupfer hat, ganz bestimmt", brummte er amüsiert, während er sich umdrehte, um seinem neuen Gast das angeforderte Getränk zu holen. "Was führt disch her Junge? Suchst du Arbeit?"
André nickte. "Oui. Isch komme aus dem Norden, aus 'nem Kaff na'e der Küste. War mir zu langweilisch da." Er lachte. "Dachte mir, wenn isch was aus mir machen und die Welt sehen will, muss isch weiter nach Süden... aber bis'er 'abe isch noch nischt allzu viel Aufregendes gesehen. 'offe, das änder sisch 'ier."
Jetzt war es an dem Wirt zu lachen. "Du suchst nach Aufregung? 'ier in Merdrignac? Isch fürchte, da muss isch disch enttäuschen. Das Spannenste was 'ier normalerweise passiert ist der wöschentlische Fischmarkt." Mit diesen Worten stellte er einen Humpen mit caldrischen Bier auf den Tresen, gefolgt von einer Schüssel, in der eine dicke, braune Suppe verheißungsvoll vor sich hin dampfte.
"Wirklisch?" André musste seine Enttäuschung nicht einmal spielen. "Gab es 'ier denn in den letzten Tagen gar nischts Besonderes? Keine seltsamen Vorkommnisse oder auffällige Fremde?"
Der Wirt schüttelte den Kopf. "Nein, tut mir Leid Junge. Isch meine, Fremde bekommen wir 'ier immer wieder mal, aber die meisten sind einfach nur durschreisende 'ändler oder junge Burschen wie du, die sisch an den Docks verdingen wollen. Das 'ier ist nischt Donnerbach." Er wollte sich schon wieder abwenden, da schien ihm etwas einzufallen. Verächtlich atmete er durch die Nase aus. "Wenn du so versessen auf abenteuerlische Geschischten bist, kannst du ja mit dem alten Fernand spreschen", erklärte er. "Der behauptet, eine Kreatur der Finsternis 'abe ihn vor ein paar Tagen überwältigt und eines der Pferde seines 'errn gestohlen."
Bei diesen Worten horchte André auf. "Das klingt ja wirklisch abenteuerlisch", meinte er, "oder zumindest nach einer guten Geschischte. Wo finde isch diesen Fernand denn?"
"Direkt 'inter dir", antwortete der Wirt, "es ist der alte Säufer an der Feuerstelle." Kurz nickte er zu einem Tisch, an dem ein älterer Mann in den schmutzigen Kleidern eines Stallarbeiters vor einem leeren Krug saß. "Aber sei vorsischtig - wenn ihm das Geld fürs Bière ausgeht, macht er gerne mal lange Finger."

Nachdem er seinen Eintopf verputzt, die Hälfte seines Biers geleert und ein zweites bestellt hatte, begab André sich mit beiden Humpfen hinüber zu Fernand, der ihn im ersten Moment gar nicht zu beachten schien. Tief in Gedanken versunken starrte er ins Feuer, bis der junge Gardist den zweiten Stuhl nach hinten schob, um sich ungefragt dazuzusetzen. "Bonsoir Fernand", grüßte André den Stallarbeiter, "noch ein Bière für disch? Isch bin neu 'ier in Merdrignac und 'abe ge'ört, dass du einige interessante Geschischten zu erzählen 'ast." Bevor sein Gegenüber protestieren konnte, schob er den Humpen über den Tisch und nickte Fernand ermunternd zu. Dieser wirkte im ersten Moment ziemlich verdattert, griff aber nach dem Bier, bevor sein Gegenüber es sich anders überlegen konnte.
"Was soll denn das heißen, Bursche?", fragte er misstrauisch. "Bist du 'ier, um dich über misch lustig zu machen, hm? Falls ja, verschwinde. Isch weiß, was wirklisch geschehen ist und isch werde es nischt noch einmal erzählen, nur damit Idioten wie Pierre da drüben was zu lachen 'aben. Putains..."
Oha, dachte André sich, da ist aber jemand verstimmt. Ein Teil von ihm befürchtete schon, dass er hier seine Zeit mit einem verbitterten Suffkopf verschwendete, doch er wollte gründlich sein. Vielleicht war dies hier ja die Spur, nach der er suchte. "'eo, ganz ru'ig", wiegelte er ab, "isch 'abe nischts dergleischen vor. Isch bin nur ein Schreinergeselle, der nach einer guten Geschichten sucht... und isch weiß, dass die Diener des Täuschers weiter verbreitet sind, als man denkt." Die letzten Worte raunte er dem älteren Mann leise zu, sein Gesicht so ernst wie auf einer Beerdigung. "Also, was ist dir wiederfahren? Isch schwöre, isch bin nischt 'ier um disch auszulachen."

Fernand wirkte immer noch etwas skeptisch, doch letztendlich schien er zu dem Schluss gekommen, dass ein junger Handwerker, der ihm zuhörte und außerdem etwas zu Trinken ausgab nicht so schlecht sein konnte. Er nahm noch einen tiefen Schluck von seinem Bier, dann erzählte er. "Isch arbeite für Raymond, den Stallmeister, weißt du? Kümmere misch um die Pferde und passe nachts auf sie auf." Trotz seiner schlechten Laune hellte sich das wettergegerbte Gesicht des alten Mannes für einen Moment auf. "Die Tiere kennen misch, sie vertrauen mir, und der Stall gibt ein besseres Lager ab als irgendeine zugige Bude am Hafen, also schlafe isch normalerweise oben im Stroh. So auch vor drei Tagen. Isch schlafe wie immer den Schlaf des Gereschten, als misch die Pferde plötzlisch aufschrecken. Sie 'atten Angst, das 'abe isch sofort gespürt, also 'abe isch vorsischtig vom 'euboden hinunter geschaut, und was se'e isch da? Eine dunkle, vermummte Gestalt, breit wie ein Schrank aber leischtfüßig wie ein Tänzer, die sisch am Schloss zu Victoire's Box zu schaffen macht. Victoire ist unser schnellstes Pferd, musst du wissen. Isch springe auf, um mein Messer aus der Tasche 'inter mir zu 'olen, will misch schon auf den Kerl stürzen - doch sobald isch wieder zur Box schaue, ist er verschwunden. Einfach so! Kanns du dir das vorstellen?"
Mit seinen großen braunen Augen starrte Fernand André an, der seinen Blick mit ebenso großen Augen erwiederte. "Unglaublisch! Und dann?"
"Und dann bin isch natürlisch hinuntergeklettert, um mir das anzusehen!", stieß der Stallarbeiter aus. "Musste ja sischerstellen, dass mit Victoire alles in Ordnung ist und das der Kerl wirklisch weg ist. Isch lasse misch also vom 'euboden 'inunter, wende misch Victoires Box zu... und plötzlisch wird alles um misch rum schwarz. Die Kreatur 'at mir das Bewusstsein geraubt, einfach so! Und als isch wieder aufwachen, nun..." Mit einem Mal trat tiefer Kummer auf sein Gesicht. "Die Box war offen und Victoire war verschwunden. Isch 'abe sofort Alarm geschlagen, aber es war zu spät - das Monster war schon über alle Berge."

Fernand verstummte. Mit dem trübseligsten Blick, den André seit langem gesehen hatte, starrte er auf die Tischplatte und leerte sein Bier dann mit einem letzten tiefen Zug. "Und Junge", fragte er, "was meinst du? Glaubst du mir, oder 'ältst du mich für einen betrunkenen alten Tölpel, wie alle Anderen hier?"
"Oh, isch 'alte disch keinesfalls für einen Tölpel, Fernand", versicherte André dem anderen Mann, stark darum bemüht, seine Begeisterung zu verbergen. "Isch glaube dir sofort, dass das kein normaler Dieb war, und isch glaube nischt, dass du irgendetwas hättest besser machen können... vor allem muss isch aber sagen, dass du misch neugierig auf die Stelle von Raymond gemacht 'ast - sie klingen wundervoll." Kurz runzelte André die Stirn, so als würde er scharf über etwas nachdenken. "Sag, dein 'err sucht nischt zufällig jemanden, der Reparaturen an den Stallungen vornehmen kann, oder?"
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Termine / IT-Vorlesung via Discord am 09.01.2012 18:30 Uhr
« Letzter Beitrag von Jelena am 07. Jan 21, 16:29 »
Liebe Alle!

Am kommenden Samstag werde ich als Jelena Jakovljeva eine IT-Vorlesung via Discord halten. Thema wird grob Kräuterkunde und Alchemie sein. Video mit Gewandung kann, muss aber nicht. Wer einfach nur wie bei einem Hörspiel zuhören möchte, ist auch willkommen.
Bitte meldet euch hier oder via WhatsApp bei mir, dann bekommt ihr den Link für den Server.

Liebe Grüße


die Ingrid

P.S.: Gastbeiträge von meinen geschätzten Ayd'Owl Kollegen sind natürlich gerne gesehen!
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Das Caldrische Imperium / Antw:Die Stille des Winters
« Letzter Beitrag von Vanion am 05. Jan 21, 13:08 »
"Es ist gut so, wie es gekommen ist. Ich dachte eine lange Zeit, dass Firngard meine Heimat sei. Dieser Traum endete, als ich meinen Eid brach. Lorainne hat lange vor mir verstanden, dass La Follye und Roquefort vor allem eines zur Heilung benötigen: Die Abwesenheit der Geschichte. Wenn Jeanne und Judith und Leah Freundinnen bleiben, haben diese Lehen eine goldene Zukunft vor sich. Meine Pflicht und mein Heim liegt in Voranenburg, im Süden. Dorthin kehre ich zurück von meinen Reisen, und den Krieg des Grafen muss ich schlagen, wenn die Umstände es denn wieder zu lassen.

Ich habe in diesem Jahr viel Zeit auf Reisen verbracht. Der Jeldriksmantel ... mal heißt es, er sei in der Ferne, dann heißt es wieder, er sei zum Greifen nahe. Alleine finden tu ich ihn nicht. Es sind nun bald zwei Jahre, die ich auf Fahrt bin, und wird meine Suche nicht bald erfolgreich enden, dann fürchte ich, werde ich diese Pflicht ruhen lassen müssen. Sobald die Grenzen wieder offen sind und diese Blütenpest vorbei, wird der Krieg gegen Hanekamp ausbrechen."
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Das Caldrische Imperium / Antw:Die Stille des Winters
« Letzter Beitrag von Lorainne am 31. Dez 20, 10:58 »
Fulks Grinsen würde immer breiter, Vanions Gefühle waren mehr als offensichtlich.
"Warum sollte sie dich nicht wollen? Du hast es zu etwas gebracht, du bist kein Bauer mehr. Du bist... Loyal, hast große Freunde und verbündete."
Vanions war die Pause in Fulks Worten sicher nicht entgangen. Doch er würde sie ebenso sicher richtig einordnen.
"Lorainne wäre stolz auf dich, am Ende war sie es bestimmt. Ich bin es, Mon Ami. Es bricht mir das Herz, dass sie an diesem Tag nicht an Deiner Seite sein wird, keiner von uns."
Doch aus Fulks lächeln sprach kein Bedauern, eher die Zufriedenheit des Alters.
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Das Caldrische Imperium / Antw:Die Stille des Winters
« Letzter Beitrag von Vanion am 07. Dez 20, 14:18 »
"All das ist sie in der Tat. Sie übertrifft mich in vielem, was sie tut. Wir ... haben uns vor Jahren schon kennengelernt. Fast immer war es zur Grenzwacht, dass wir uns gesehen haben. Irgendwann kam es dazu, dass wir einfach die ganze Nacht miteinander verbracht haben. Wir redeten und redeten und redeten und das Feuer brannte herunter. Ich weiß es auch nicht, wir haben uns einfach verstanden. Versteh mich recht - wir haben nichts Unziemliches getan. Aber wir fühlten uns eben zueinander hingezogen. Irgendwann lud sie mich nach Steinshard ein. Es gab ein Bankett, einen Empfang, es wurde getanzt - sie war die Gastgeberin. Und wie wir tanzten ..."

Vanion lehnte sich zurück. Sein Gesichtsausdruck war plötzlich warm und träumerisch, als er sich erinnerte.

"Bis tief in die Nacht hinein. Manche tuschelten schon, weil wir verdächtig oft zueinander fanden. Nun, dann stand sie uns in Feuerklinge bei, und ich kämpfte für sie im lodrischen Grenzland - und irgendwann fanden wir dann den Mut, einander unsere Gefühle zu gestehen. Dabei war es vielen längst offensichtlich geworden; so, wie wir umeinander herumgetänzelt sind. Nun bereite ich den, sagen wir, offiziellen Teil vor. Ich möchte sie ehelichen, so sie mich denn will."
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