Das wilde Silvanaja

Silvanaja auf der Engonien-Karte

Die Provinz Silvanaja ist nur spärlich besiedelt und besteht fast ausschließlich aus wogender Steppe und dichten Wäldern. Die meisten Dörfer und Städte erreichen keine 2000 Einwohner. Typisch für diese Stammessiedlungen ist eine einfache Holzpalisade, die Schutz vor räuberischen Nomaden und kriegerischen Barbaren bieten soll. Menschen, die nicht dem lokalen Stamm angehören, wie zum Beispiel Händler oder Bauern, müssen sich allerdings in der Regel außerhalb der Palisaden ansiedeln.

In Silvanaja gibt es viele kleine und einige große Stämme, die untereinander ein wenig Tauschhandel betreiben und einen brüchigen Frieden halten.

 

Die Steppe Silvanajas im herbstlichen Nebel

Erstaunlicherweise findet man vereinzelt von Ainegläubigen geleitete Schulen, die vor allem Mädchen und Frauen besuchen. Die stolzen Barbaren schulen ihre Söhne meist in der Natur und erziehen sie für die Jagd und den Kampf.

Im Laufe der Jahrhunderte gab es immer wieder Raubzüge und Überfälle der Stämme Silvanajas auf die engonischen Regionen im Westen. Vor allem Andarra und Tangara mussten immer wieder die Mistgabel gegen den Speer tauschen. Heutzutage halten die meisten Stämme die Füße still. Der zweite Brüderkrieg hat auch Silvanaja große Opfer abgefordert, und das bewaldete, wilde Land hat, zumindest für einen Moment, Ruhe gefunden.

 

Die Laubwälder Silvanajas

Im Osten liegt die Große Einöde, die nur die Mutigsten zu durchqueren wagen, und im Süden ragen die unpassierbaren Berge des Großen Jochs in den Himmel. Im Norden liegt das Himmelsgebirge, wo die Schattenwall-Akademie aus Montralur einen Außenposten errichtet hat.

 

 

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Fotos: Swantje S.