Naduria, die Stürmische

Als Göttin der Natur schützt Naduria die Pflanzen und die Tiere.

Inmitten der Natur, fernab der Städte der Menschen, ist ihre Kraft am stärksten. Für Naduria ist kein Leben wichtiger als das andere, denn sie schätzt alles Leben als gleichwertig, trotzdem gewährte sie den Menschen das Wissen um die Heilkunst. Nadurias Kraft kommt aus dem Stofflichen und so ist sie auch im Natürlichen, in der Physis, verwurzelt. Daher stammt wohl auch ihre, für uns Sterbliche unverständliche Abneigung, gegen Aine, die das Übernatürliche, die Metaphysis, verkörpert.
Naduria wird überwiegend von den Bauern und den Dorfgemeinschaften verehrt, die Naduria um eine reiche Ernte bitten. Heilkundige benutzen das überlieferte Wissen, um Mensch und Tier zu
helfen. Leider gibt es auch immer wieder welche, die Unsummen für ihre Dienste verlangen und Scharlatane, die noch nie zu Naduria gebetet haben. Auch die Einsiedler und Kräuterfrauen, die in einigen Gegenden als bösartige Druiden oder Hexen verschrien sind, haben sich entschieden, ihr Leben der Naduria zu weihen und sind nun der Natur stärker verbunden als den Menschen.

Nadurias Macht ist im Frühling und Sommer am stärksten, während sie sich im Herbst und Winter langsam von der Welt zurückzieht, um ihre Kräfte zu sammeln.