Szivar, der Täuscher

Szivar, Gott der Finsternis und des Chaos, wird schon seit Menschengedenken verehrt. Unter den engonischen Göttern vertritt Szivar am stärksten den Aspekt der verführerischen Macht und des
Bösen in all seinen vielfältigen Ausprägungen. Somit ist Szivar auch der Gegenspieler Alamars, denn er pervertiert dessen Gesetze und wandelt und nährt das Chaos.

Szivar ist ein Gott des Bösen wie es Tior einmal war, doch während Tior seine Ziele mit Gewalt auf dem direkten Wege vorantreiben wollte zieht Szivar im Hintergrund seine Fäden und genießt die
Verwirrung und den Wahnsinn, den er säht. Szivar findet in den unterschiedlichsten Gruppen seine Verehrer, und so wie seine Anhängerschaft variiert, so ist auch die Anzahl und Art seiner Avatare von größter Unterschiedlichkeit, weshalb auch Gelehrte und die Inquisition Nachforschungen betreiben, wie man hinter einem neuen Götzen oder einer weiteren Bedrohung die Machenschaften Szivars bestimmen oder ausschließen kann.

So streitet man sich darüber, ob der gesamte Wald von Arden nun ein Avatar Szivars sei, oder ob Szivar nur im Wald von Arden eingekerkert ist und dieser Ort daher das Zentrum der Macht Szivars ist. Doch auch der schwarze Mann, in dessen in Menschenhaut gebundenes Buch die gottlosen Hexen ihre Namen schreiben und somit ihre Seelen verkaufen, soll eine Verkörperung Szivars sein. Es muss wohl damit gerechnet werden, dass Szivar alle ihm nützlichen Formen annehmen kann und der einzige Schutz vor seinen Machenschaften ein rechtschaffener Geist ist, der sich nicht vom Weg des Guten abbringen lässt.