Hanekamp

Herzogtum Hanekamp

Das Herzogtum Hanekamp bietet ein sehr buntes Bild: die Menschen scheinen aufgeschlossener und fröhlicher als in den anderen Teilen Caldriens, was sicherlich auch mit den günstigen klimatischen Bedingungen, den damit einhergehenden üppigen Ernten und dem daraus resultierenden bescheidenen, dafür aber breit verteilten Wohlstand zusammenhängen mag. Wer harte Arbeit nicht scheut, bekommt jeden Abend sein Essen auf den Tisch.
Ja, das Leben in Hanekamp ist oft leichter als in Nordcaldrien oder gar Middenfelz, und man lebt hier gemütlicher und zufriedener.
Der Hanekamper kennt seinen Platz in der Welt und ein jeder hält sich daran, egal ob Bauer oder Ritter. Niemand hält sich jedoch unerbittlicher daran was Rechtens sein muss (und das muss nicht gleichbedeutend mit Gerecht sein) als der Herzog höchstselbst und dafür tritt er notfalls auch mit seiner stattlichen Streitmacht ein und beendet die Unstimmigkeiten der Adligen untereinander.

Das Herzogtum Hanekamp hat sein Vorbild in den kleinen Königreichen aus Fantasy-Geschichten und dem deutschen Hochmittelalter.

Seit 262 nach Jeldrik

Wir schreiben das Jahr 262 nach Jeldrik. Die Baronie Stejark ist im Wandel begriffen. Die stolzen und tapferen Sturmrufer haben im Kampf gegen Szivar im Jahr 260 nach Jeldrik ohne Ausnahme ihr Leben lassen müssen und ihre Kommandantin Linea ist seitdem verschollen.

Der alte Baron Esgrim von Stejark siecht dahin und hat die Verwaltung seiner Baronie in die Hände seiner ungeliebten Schwiegertochter Lady Fiona gelegt. Sie wiederum kämpft um Anerkennung ihrer Position die sie nach dem Tod ihres Gatten, der in der Schlacht gegen Barad Konar gefallen ist, erworben hat.

Seit Lady Fiona im Jahr 260 nach Jeldrik die Verwaltung übernommen hat, befindet sich die Baronie Stejark und insbesondere der Hafen Dunkelfeld im wirtschaftlichen Aufschwung. Außer dem blühenden Handel wurde die seemännische Stärke durch den Bau und den Erwerb zweier Kriegsschiffe erweitert. Mit deren Hilfe konnten unbekannte Gebiete westlich von Tiors Hand namens „Pyria“ entdeckt und als Handelspartner gewonnen werden. Zudem konnte ein wichtiges politisches Bündnis zwischen der Imperatorin Loenna und dem fernen Reich Pyria vermittelt werden.

Im Krieg gegen die Lupus Umbra haben zahlreiche Stejarker ihr Leben lassen müssen – wobei sich Bogenschützen als schlagkräftige und effektive Waffengattung beweisen konnten. Die Dunkelfelder haben sich diese Erkenntnis zu eigen gemacht und bilden inzwischen die besten Bogenschützen Engoniens aus.

Da abzusehen ist, dass der alte Baron Esgrim den kommenden Winter nicht überleben wird, hat sich Lady Fiona auf den Weg zur Imperatorin gemacht, um ihren Anspruch auf den Titel „Baronin von Stejark“ nun offiziell geltend zu machen.

Bis 262 nach Jeldrik

Der Sitz des Barons Esgrim von Stejark ist Dunkelfeld, ein Städtchen mit etwa 1600 Einwohnern, in der die Bewohner ein recht beschauliches, bäuerliches Leben führen. Esgrim ist der Enkel des damals weithin bekannten Helden Aratendus Himmelsturm. Obwohl Esgrim selber für keine Heldentaten bekannt ist und von ihm ob seines hohen Alters keine mehr zu erwarten sind werden die Mitglieder seines Geschlechts von den Dunkelfeldern weiterhin als die Himmelstürmer bezeichnet.

Der einzige nennenswerte Wirtschaftsfaktor ist die Fischerrei. Erstaunlicherweise befindet sich in Dunkelfeld auch der zweite und letzte hochseetaugliche Hafen Caldriens neben der Hauptstadt Donnerheim. Handelsschiffe aus fremden Ländern legen hier jedoch selten an. Einzig die Boote aus Gruynwacht sieht man hier desöfteren an den Kais neben den dunkelfelder Fischerbooten liegen, denn von seiner königlichen Majestät Ostwald von Donnerheim, dem Vater unserer geliebten Königin Loenna, erstritten sich die Dunkelfelder dereinst das Privileg, die Zölle für Gruynwachter Händler um etwa ein Drittel zu senken. Somit tragen die Seemänner und Abenteurer, die hier eine günstige Passage nach Gruynwacht suchen, natürlich zum bescheidenen Wohlstand der Stadt bei.

Die Bewohner in Stejark sind neben den Firngardern die einzigen Engonier, die das Meer nicht fürchten und von ihnen stammen die einzigen Matrosen Engoniens, die es wert sind diesen Namen zu tragen.

Seit 258 nach Jeldrik haben sich die Sturmrufer in einer Feste in Stejark angesiedelt. Neben ihrem fortwährenden Kampf gegen Barad Konar sorgen sie auch in Sterjark selber für Ruhe und Sicherheit. Die Kommandantin der Sturmrufer Linnea ist eine von mehreren unehelichen Kindern des Barons. Die Sturmrufer sind ausgewiesen stolz auf ihre Anführerin und erst kürzlich wurde die Bastardtochter von Dunkelfeld und ihre Männer für ihre Großtaten im Kriege mit der Sturmburg, als Lehen belohnt.