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Autor Thema: Das Rittergut Merdrignac (Frühjahr 270 n.J.)  (Gelesen 835 mal)

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Offline Yorik

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Das Rittergut Merdrignac (Frühjahr 270 n.J.)
« am: 24. Jul 20, 00:28 »
Die Sonne näherte sich bereits dem Horizont, als André die Mündung der Droor erreichte. Hier, im Rittergut Merdrignac, wo sich der Fluss mit dem Meer vereinte, befand sich das Zentrum der Bernsteinfischerei in Nordcaldrien - und der Ort, an dem Édouard als letztes gesehen worden war. Schon aus der Entfernung konnte André den befestigten Turm erkennen, der wie ein wachsamer Soldat am Ufer thronte, und ebenso all die kleinen und größeren Gebäude, die sich um ihn drängten, um etwas von seinem Glanz erhaschen zu können.

Der Gardist zog den Ledergurt etwas enger, an dem der Sack mit den Werkzeugen seines Vaters hing und betrat die Siedlung. Er hatte Valet im Stall einer vertrauenswürdigen Bauernfamilie gelassen, ungefähr eine Stunde Fußmarsch von hier entfernt, daher fiel er kaum auf, als er sich unter die Menge der Fischer, Händler und Reisenden mischte, die selbst zu dieser fortgeschrittenen Stunde noch die Straßen des Städtchens füllten. Sein Ziel war es, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen - er brauchte eine Unterkunft, und zwar am liebsten in der Nähe des Hafens. Dort musste Édouard angekommen sein, also war es der beste Ort, um mit der Suche anzufangen.
She would not think of battle that reduces men to animals,
so easy to begin and yet impossible to end.
For she the mother of all men did council me so wisely then
I feared to walk alone again and asked if she would stay.

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Antw:Das Rittergut Merdrignac (Frühjahr 270 n.J.)
« Antwort #1 am: 07. Jan 21, 16:42 »
Einige Stunden später:

Das Gasthaus "Zur lachenden Möwe" war ein einfaches, rustikales Etablissement das sich wie viele seiner Art damit rühmte, saubere Betten und warmes Essen für einen angemessenen Preis anzubieten. Schon wenn man die Stube betrat, stieg einem der Duft von deftigem Eintopf in die Nase, doch selbst dieser konnte Andrés Laune an diesem Abend nicht heben. Der junge Gardist hatte die letzten Stunden damit verbracht, erfolglos von einer Taverne zur anderen zu laufen, er hatte an den Docks gefragt und auch mit dem Hafenmeister gesprochen - ohne Erfolg. Nichts deutete darauf hin, dass Édouard überhaupt hier gewesen war. Zwischendrin hatte André mit dem Gedanken gespielt, die Karten einfach auf den Tisch zu legen und ganz direkt im Namen Goldbachs nach dem Verbleib des Mannes zu fragen, doch er hatte sich zurückgehalten. Der Sergeant hatte ihm aufgetragen, so unauffällig wie möglich zu sein, und daran würde er sich halten. 

Mit einem frustrierten Seufzen ließ André sich auf einen der hölzernen Schemel sinken, die die massive Eichenholztheke umrahmten, dann nickte er dem Wirt freundlich zu. "Bonsoir Monsieur", begrüßte er untersetzten Mann, "'abt Ihr vielleischt ein Bière und eine warme Suppe für einen müden Schreinergesellen?"
Der Wirt schmunzelte unter seinem dunklen, buschigen Schnurrbart. "Wenn dieser Geselle Kupfer hat, ganz bestimmt", brummte er amüsiert, während er sich umdrehte, um seinem neuen Gast das angeforderte Getränk zu holen. "Was führt disch her Junge? Suchst du Arbeit?"
André nickte. "Oui. Isch komme aus dem Norden, aus 'nem Kaff na'e der Küste. War mir zu langweilisch da." Er lachte. "Dachte mir, wenn isch was aus mir machen und die Welt sehen will, muss isch weiter nach Süden... aber bis'er 'abe isch noch nischt allzu viel Aufregendes gesehen. 'offe, das änder sisch 'ier."
Jetzt war es an dem Wirt zu lachen. "Du suchst nach Aufregung? 'ier in Merdrignac? Isch fürchte, da muss isch disch enttäuschen. Das Spannenste was 'ier normalerweise passiert ist der wöschentlische Fischmarkt." Mit diesen Worten stellte er einen Humpen mit caldrischen Bier auf den Tresen, gefolgt von einer Schüssel, in der eine dicke, braune Suppe verheißungsvoll vor sich hin dampfte.
"Wirklisch?" André musste seine Enttäuschung nicht einmal spielen. "Gab es 'ier denn in den letzten Tagen gar nischts Besonderes? Keine seltsamen Vorkommnisse oder auffällige Fremde?"
Der Wirt schüttelte den Kopf. "Nein, tut mir Leid Junge. Isch meine, Fremde bekommen wir 'ier immer wieder mal, aber die meisten sind einfach nur durschreisende 'ändler oder junge Burschen wie du, die sisch an den Docks verdingen wollen. Das 'ier ist nischt Donnerbach." Er wollte sich schon wieder abwenden, da schien ihm etwas einzufallen. Verächtlich atmete er durch die Nase aus. "Wenn du so versessen auf abenteuerlische Geschischten bist, kannst du ja mit dem alten Fernand spreschen", erklärte er. "Der behauptet, eine Kreatur der Finsternis 'abe ihn vor ein paar Tagen überwältigt und eines der Pferde seines 'errn gestohlen."
Bei diesen Worten horchte André auf. "Das klingt ja wirklisch abenteuerlisch", meinte er, "oder zumindest nach einer guten Geschischte. Wo finde isch diesen Fernand denn?"
"Direkt 'inter dir", antwortete der Wirt, "es ist der alte Säufer an der Feuerstelle." Kurz nickte er zu einem Tisch, an dem ein älterer Mann in den schmutzigen Kleidern eines Stallarbeiters vor einem leeren Krug saß. "Aber sei vorsischtig - wenn ihm das Geld fürs Bière ausgeht, macht er gerne mal lange Finger."

Nachdem er seinen Eintopf verputzt, die Hälfte seines Biers geleert und ein zweites bestellt hatte, begab André sich mit beiden Humpfen hinüber zu Fernand, der ihn im ersten Moment gar nicht zu beachten schien. Tief in Gedanken versunken starrte er ins Feuer, bis der junge Gardist den zweiten Stuhl nach hinten schob, um sich ungefragt dazuzusetzen. "Bonsoir Fernand", grüßte André den Stallarbeiter, "noch ein Bière für disch? Isch bin neu 'ier in Merdrignac und 'abe ge'ört, dass du einige interessante Geschischten zu erzählen 'ast." Bevor sein Gegenüber protestieren konnte, schob er den Humpen über den Tisch und nickte Fernand ermunternd zu. Dieser wirkte im ersten Moment ziemlich verdattert, griff aber nach dem Bier, bevor sein Gegenüber es sich anders überlegen konnte.
"Was soll denn das heißen, Bursche?", fragte er misstrauisch. "Bist du 'ier, um dich über misch lustig zu machen, hm? Falls ja, verschwinde. Isch weiß, was wirklisch geschehen ist und isch werde es nischt noch einmal erzählen, nur damit Idioten wie Pierre da drüben was zu lachen 'aben. Putains..."
Oha, dachte André sich, da ist aber jemand verstimmt. Ein Teil von ihm befürchtete schon, dass er hier seine Zeit mit einem verbitterten Suffkopf verschwendete, doch er wollte gründlich sein. Vielleicht war dies hier ja die Spur, nach der er suchte. "'eo, ganz ru'ig", wiegelte er ab, "isch 'abe nischts dergleischen vor. Isch bin nur ein Schreinergeselle, der nach einer guten Geschichten sucht... und isch weiß, dass die Diener des Täuschers weiter verbreitet sind, als man denkt." Die letzten Worte raunte er dem älteren Mann leise zu, sein Gesicht so ernst wie auf einer Beerdigung. "Also, was ist dir wiederfahren? Isch schwöre, isch bin nischt 'ier um disch auszulachen."

Fernand wirkte immer noch etwas skeptisch, doch letztendlich schien er zu dem Schluss gekommen, dass ein junger Handwerker, der ihm zuhörte und außerdem etwas zu Trinken ausgab nicht so schlecht sein konnte. Er nahm noch einen tiefen Schluck von seinem Bier, dann erzählte er. "Isch arbeite für Raymond, den Stallmeister, weißt du? Kümmere misch um die Pferde und passe nachts auf sie auf." Trotz seiner schlechten Laune hellte sich das wettergegerbte Gesicht des alten Mannes für einen Moment auf. "Die Tiere kennen misch, sie vertrauen mir, und der Stall gibt ein besseres Lager ab als irgendeine zugige Bude am Hafen, also schlafe isch normalerweise oben im Stroh. So auch vor drei Tagen. Isch schlafe wie immer den Schlaf des Gereschten, als misch die Pferde plötzlisch aufschrecken. Sie 'atten Angst, das 'abe isch sofort gespürt, also 'abe isch vorsischtig vom 'euboden hinunter geschaut, und was se'e isch da? Eine dunkle, vermummte Gestalt, breit wie ein Schrank aber leischtfüßig wie ein Tänzer, die sisch am Schloss zu Victoire's Box zu schaffen macht. Victoire ist unser schnellstes Pferd, musst du wissen. Isch springe auf, um mein Messer aus der Tasche 'inter mir zu 'olen, will misch schon auf den Kerl stürzen - doch sobald isch wieder zur Box schaue, ist er verschwunden. Einfach so! Kanns du dir das vorstellen?"
Mit seinen großen braunen Augen starrte Fernand André an, der seinen Blick mit ebenso großen Augen erwiederte. "Unglaublisch! Und dann?"
"Und dann bin isch natürlisch hinuntergeklettert, um mir das anzusehen!", stieß der Stallarbeiter aus. "Musste ja sischerstellen, dass mit Victoire alles in Ordnung ist und das der Kerl wirklisch weg ist. Isch lasse misch also vom 'euboden 'inunter, wende misch Victoires Box zu... und plötzlisch wird alles um misch rum schwarz. Die Kreatur 'at mir das Bewusstsein geraubt, einfach so! Und als isch wieder aufwachen, nun..." Mit einem Mal trat tiefer Kummer auf sein Gesicht. "Die Box war offen und Victoire war verschwunden. Isch 'abe sofort Alarm geschlagen, aber es war zu spät - das Monster war schon über alle Berge."

Fernand verstummte. Mit dem trübseligsten Blick, den André seit langem gesehen hatte, starrte er auf die Tischplatte und leerte sein Bier dann mit einem letzten tiefen Zug. "Und Junge", fragte er, "was meinst du? Glaubst du mir, oder 'ältst du mich für einen betrunkenen alten Tölpel, wie alle Anderen hier?"
"Oh, isch 'alte disch keinesfalls für einen Tölpel, Fernand", versicherte André dem anderen Mann, stark darum bemüht, seine Begeisterung zu verbergen. "Isch glaube dir sofort, dass das kein normaler Dieb war, und isch glaube nischt, dass du irgendetwas hättest besser machen können... vor allem muss isch aber sagen, dass du misch neugierig auf die Ställe von Raymond gemacht 'ast - sie klingen wundervoll." Kurz runzelte André die Stirn, so als würde er scharf über etwas nachdenken. "Sag, dein 'err sucht nischt zufällig jemanden, der Reparaturen an den Stallungen vornehmen kann, oder?"
« Letzte Änderung: 24. Jan 21, 22:56 von Yorik »
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Antw:Das Rittergut Merdrignac (Frühjahr 270 n.J.)
« Antwort #2 am: Gestern um 21:10 »
Am nächsten Tag, einige Meilen außerhalb der Stadtmauern von Merdrignac:

Mit einem tiefen Seufzen wischte André sich den Schweiß von der heißen, geröteten Stirn. Seine Bewegungen waren etwas zu schleppend für seinen Geschmack und Valet keuchte hörbar unter ihm, doch sie konnten jetzt nicht rasten - oder zumindest nicht lange. Sie hatten endlich eine Spur, die sie um jeden Preis verfolgen mussten.

Noch in den frühen Morgenstunden hatte der Gardist die Stallungen von Meister Raymond aufgesucht, um seine Dienste als Schreiner anzubieten, und auch wenn der alte Mann zuerst skeptisch gewesen war, hatte er die Hilfe bei den anstehenden Reparaturen schließlich angenommen. André hatte sich pflichtbewusst an die Arbeit begeben, oder zumindest hatte er so getan, während er in Wahrheit die Augen nach Spuren des Einbruchs offen gehalten hatte. Das war zwar nicht ganz einfach gewesen, ohne aufzufallen, doch schließlich war er fündig geworden: Ein beschädigter Zaunpfahl, etwas zerstreutes Stroh und Hufspuren, die jemand sorgsam mit Blättern und Erde verborgen hatte... nicht sorgsam genug für André, natürlich. Dieser hatte seine neue Arbeit bei den Ställen rasch hinter sich gelassen um den Spuren bis dorthin zu folgen, wo der Dieb sie nicht mehr zu verstecken gesucht hatte, und als er an diesem Punkt angekommen war, hatte er Valet geholt, um der Fährte richtig folgen zu können, wohin auch immer sie führen mochte.

Und hier war er nun. In der brennenden Mittagssonne, durstig und müde von zu wenig Schlaf, auf dem Rücken seines ausgelaugten Pferdes. Er hatte die Siedlung jetzt zweimal umrundet, doch die Fährte war irgendwann leider zu undeutlich geworden, um ihr wirklich zu folgen. André konnte nur mit Sicherheit sagen, dass es keine Spuren oder Hinweise in der unmittelbaren Umgebung gab, also hatte er seine Suche auf das Umland erweitert. Mittlerweile trabte er über eine einen schmalen Weg, der von der eigentlichen Handelstraße abzweigte, um sich herum Ackerland, das nur hier und da von vereinzelten Höfen durchbrochen wurde. "Isch weiß Valet", murmelte er mehr zu sich selbst als zu seinem treuen Freund, "isch bin auch erschöpft... aber wir können jetzt nischt rasten. Edouard muss 'ier..."

Er stockte. Noch während er gesprochen hatte, hatte André seinen Blick über die nahen Felder schweifen lassen, aufmerksam trotz der Müdigkeit und da, in einem mittelhohen Busch nahe der Straße, blitzte etwas in der Sonne. Etwas kleines, metallisches, umgeben von einem glatten braunen Material. Der junge Mann rieb sich die Augen, wie um sicherzustellen, dass er nicht träumte, dann stieg er ab, um sich den Gegenstand genauer anzusehen. Nein, er hatte sich nicht vertan. Hier in diesem Gestrüpp, kaum zu sehen hinter den Zweigen und schon etwas mitgenommen von Wind und Wetter, hing ein schmales Amulett aus Leder, das mit Metall beschlagen war. Edouards Dienstmarke. André schluckte. Diesen Gegenstand hier zu finden bedeutete entweder, dass der ehemalige Marshal d'Hotel so unachtsam gewesen war, dass er seine Marke verloren hatte... oder er hatte sich ihrer absichtlich entledigt. André wusste nicht, welcher Gedanke ihm weniger gefiel, doch eines stand fest: Er war hier richtig. Er musste seine Suche intensivieren, auch wenn das bedeutete, direktere Fragen zu stellen und schlimmstenfalls eine Identität preiszugeben. Er brauchte einen Zeugen, der ihm mehr sagen konnte...

Es dauerte etwas, bis André schließlich fündig wurde - auf dem dritten Hof, den er sich in der Nähe angesehen hatte. Sie war einige Jahre jünger als er, fast noch ein Mädchen, und hatte am Anfang etwas misstrauisch reagiert, doch sein chamantes Lächeln und ein kleiner Teil seines hart erarbeiteten Solds hatten sie letztendlich überzeugt, ihre Beobachtungen mit ihm zu teilen. Selbst hier, im Schatten eines vereinzelt stehenden Obstbaumes hinter dem Haus ihrer Eltern fiel dem Gardisten auf, dass sie nur sehr leise sprach und sich die ganze Zeit umschaute.

"Isch 'abe ihn bei dem kleinen 'ain gese'en, nischt all zu weit von 'ier", erklärte die junge Frau. "Es war Nacht und eigentlisch 'ätte isch schon längst schlafen sollen, aber der Mond schien so 'ell und isch dachte mir, dass ein kleiner Spaziergang in seinem Lischte schon nischt schaden könnte..." Sie kicherte etwas kokett, doch André war zu konzentriert auf ihren Bericht, um darauf einzugehen. "Er trug dunkle Kleidung, so wie die anderen Drei auch. Sie 'atten sich im Schatten der Bäume versammelt und ihre Worten waren zu leise, um sie zu 'ören, doch als einer sisch schließlisch umdrehte, 'abe isch sein Gesischt erkannt..."
"Ja...? Und?!" Nur mühsam konnte André seine Ungeduld verbergen. Wenn Edouard sich hier mit irgendwelchen fremden Männern getroffen hatte, musste er es unbedingt wissen... doch das Mädchen zögerte. "Es... ist gefährlisch", murmelte sie. "Mein Papa sagt immer, mit diesen Männern wollen wir nischts zu tun 'aben. Sie bringen Unglück."
André schloß die Augen und atmete tief durch. "Bitte, ma chère", flehte er, "du musst es mir sagen! Wenn du es nischt tust, ist es mein Unglück, und zwar ganz ohne Zweifel!" Das schien der jungen Frau zu gefallen. Sie kicherte nochmal, trotz ihrer sichtbaren Angst, und lehnte sich zu dem Gardisten hinüber. "Sie... sind oft im 'afen unterwegs,", raunte sie ihm zu, "vor allem Nachts... und manschmal nutzen sie die Nebenstraßen 'ier. Niemand redet viel über sie, und isch weiß nischt was sie machen... nischt wirklisch... aber wenn das Gerede stimmt, 'aben sie etwas mit Bernstein zu tun. Du weißt schon, die Art Geschäft, die auf keiner Liste steht... und an dem der Büttel so über'aupt nischt seine Freude 'at."

Das war es also. Bernsteinschmuggel. André musste schlucken, wärhend er diese Information verdaute. Je länger er hier in Merdrignac war, desto schlechter war sein Gefühl geworden, und er hatte die Hoffnung auf eine beruhigende Erklärung eigentlich schon aufgegeben, aber das? Geschäfte mit gemeinen Vebrechern? Das ergab keinen Sinn! Der junge Gardist blickte über die Straße, die sich fast unendlich in die Ferne zu erstrecken schien und fuhr sich erneut über die Stirn. Oh Edouard, dachte er sich im Stillen, wo bist du da nur hineingeraten?
« Letzte Änderung: Gestern um 21:12 von Yorik »
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