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Autor Thema: Burg Goldbach und das Umland, 271 n.J.  (Gelesen 158 mal)

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Offline Francois

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Burg Goldbach und das Umland, 271 n.J.
« am: 13. Jun 21, 10:56 »
Ein Rückblick…

Die letzten Monate waren ruhig, zu ruhig als dass man es noch „angenehm“ nennen könnte. Die großen Festivitäten und Hofhaltungen waren „aus Gründen“ ausgesetzt worden, Gründe für Reisen gab es demnach auch nicht, und das ständige Verweilen in den Gemäuern zehrte an den Nerven der Leute.
Es war tatsächlich interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Einzelnen mit der Lage umgingen. Die einen stürzten sich in die Arbeit, für die  im sonstigen Ablauf nur wenig Zeit war. Die anderen musste man sogar zu den täglich nötigen Dingen antreiben. Für die Prima Plana, den Maitre, den Haushofmeister und die weiteren Verantwortlichen war dies eine der Herausforderungen, da man nicht zu harsch auf die „unwilligen“ einwirken wollte. Man verstand das Problem ja durchaus…
Madame hatte es sich zum Ziel gesetzt, jede Woche einen anderen Bereich der Baronie aufzusuchen und meist nur zwei Tage auf der Burg zu verbringen. Für die Garde war dies sehr angenehm, da immer drei Mann als Bedeckung mitzogen. Neben dem Chevalier Maximilian Gerlach begleiteten sie nur noch zwei Mägde und ein Fuhrknecht.
Die Abwesenheit Madames wurde dementsprechend für allerlei Arbeiten genutzt, und andere Dinge, von denen sie nicht unbedingt Wind bekommen sollte.
Der Umstand, dass der vergangene Winter ein sehr strenger war, führte denn dazu, dass die Garde und die Knechte sich um den Zustand der Reichsstrasse sowie der Hauptwege im Bereich der Burg kümmern mussten.

„Da kommt immerhin keine Langeweile auf, die dazu führt dass die  Leute auf dumme Ideen kommen“ war Francois‘ Antwort auf die nicht begeisterten Gesichter der Rottmeister.

Der Besuch der Dame Helena von Liebenstein und ihres Gefolges war trotz der widrigen Umstände im Winter eine willkommene Abwechslung.


„Foi jusqu´au dernier“

 

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